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Leben & Werk

Frauen in der Lebenskrise und Frauen mit übersprühendem Temperament sind die Pole, zwischen denen sich das Schaffen von Monica Vitti (geb. 1931 in Rom) bewegt. Vitti war bereits eine anerkannte Bühnenschauspielerin, als sie von Michelangelo Antonioni, mit dem sie in den 60ern zusammenlebte, entdeckt wurde und in vier aufeinanderfolgen Filmen („Die mit der Liebe spielen„, „La notte„, „Liebe ’62“ und „Die rote Wüste„) junge, zu Bindungen unfähige, depressive Frauen in der Sinnkrise spielte, durch die sie international bekannt wurde. Ihre eigentliche Domäne blieb jedoch die „commedia all’italiana“, in der sie bis Ende der 80er Jahre Erfolge feierte, z.B. mit „Eifersucht auf italienisch“ zwischen Marcello Mastroianni und Giancarlo Giannini, oder „Ente auf Orange“ und „Der Keuschheitsgürtel“. In der französischen Komödie „Bonbons mit Pfeffer“ parodierte sie ihre Rollen unter Antonioni. Vittis blonde Löwenmähne, ihr breiter Mund, die frechen Fransen in der Stirn und die großen, hellen, mal verträumten, meist blitzenden Augen ergaben ihren Typus aus wilder Schönheit, Temperament, Erotik und Spontaneität, den sie nie geändert hat. Vitti spielte selten im Ausland, wo man ihre Art der ungehemmten komödiantischen Ausbrüche weniger zu schätzen wusste, und gehörte unter anderem zum Ensemble von Luis Bunuels „Das Gespenst der Freiheit„. An der Seite von Dirk Bogarde und Terence Stamp hatte sie 1966 als „Modesty Blaise - Die tödliche Lady“ James Bond parodiert. 1989 inszenierte sie den Spielfilm „Scandalo segreto“, nach dessen nationalem Misserfolg sie sich wieder der Bühnenarbeit zuwandte.

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