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Moby


Das „Guiness Buch der Rekorde“ führt seine 1000-bpm-Single „Thousand“ als schnellste Single aller Zeiten. Doch das ist bei weitem noch nicht das bemerkenswerteste an dem wandlungsfähigen Allround-Künstler Moby. Seinen Spitznamen verdankt der als Richard Melville Hall geborene Musiker seinem Ur-Urgroßonkel: Der war niemand geringer als der Schriftsteller Herman Melville, seines Zeichens Autor des Klassikers „Moby...

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Bekannt aus:
  • Geboren: 11.09.1965 in Darien, Connecticut  USA
  • Berufe: Schauspieler, Musiker

Leben & Werk

Das „Guiness Buch der Rekorde“ führt seine 1000-bpm-Single „Thousand“ als schnellste Single aller Zeiten. Doch das ist bei weitem noch nicht das bemerkenswerteste an dem wandlungsfähigen Allround-Künstler Moby.

Seinen Spitznamen verdankt der als Richard Melville Hall geborene Musiker seinem Ur-Urgroßonkel: Der war niemand geringer als der Schriftsteller Herman Melville, seines Zeichens Autor des Klassikers „Moby Dick“. Als Teenager schloss sich Moby zunächst der Hardcore Punk Band Vatican Commandos an. Später sprang er kurzzeitig bei der Kult-Punk-Band Flipper ein und ersetzte den ursprünglichen Sänger, während der eine Haftstrafe absaß. Nach einem kurzen Ausflug aufs College zog es ihn nach New York City, wo er in zahlreichen Clubs als DJ tätig wurde. Gegen Ende der Achtziger veröffentlichte er erste eigene Singles und EPs beim Indie-Label Instinct, bevor 1991 der erste durchschlagende Hit gelang: Unter dem Titel „Go“ veröffentlichte er eine elektronisch aufgemotzte Version des Titelthemas aus David Lynch’s TV-Serie „Twin Peak“ und landete damit einen Überraschungserfolg. Der Song kletterte bis in die Top Ten der britischen Charts und machte den Namen des DJs schlagartig bekannt.

Mit dem Erfolg kamen auch zahlreiche Anfragen für Remix-Arbeiten, und so nahm sich Moby in der Folge unter anderem Songs von Michael Jackson, den Pet Shop Boys, Orbital oder den B-52’s an und verpasste ihnen den typischen Moby-Sound. Daneben trat er auch weiter eifrig als DJ in Clubs und auf Raves auf und veröffentlichte 1992 seinen ersten Longplayer „Moby“. Mit der Single „I Feel It/Thousand“ gelang ein weiterer Hit im vereinten Königreich. Daraufhin unterschrieb Moby einen neuen Plattenvertrag beim britischen Indie-Label Mute (u.a. Depeche Mode, Nick Cave, Goldfrapp) und veröffentlichte zum Einstand die Raritäten-Sammlung „Ambient“ (1993) mit unveröffentlichtem Material aus den Jahren 1988 bis 1991. Im Jahr darauf landete Moby mit der Single „Hymn“, auf der er einen einzigartigen Mix aus Techno, Ambient und Gospel-Gesang präsentierte, einen seiner bis dahin größten Hits.

Auch auf seinem 1995er-Album „Everything Is Wrong“ verzichtete der Musiker auf musikalische Scheuklappen und vermischte seine zahlreichen Einflüsse zu einem ebenso vielschichtigen wie homogenen Sound. Die Platte erntete ausgezeichnete Kritiken und festigte den Ruf des Künstlers als einer der spannendsten Acts im Bereich der elektronischen Popmusik. Im gleichen Jahr trat er bei der großen US-Indie-Festival-Tour „Lollapalooza“ auf und begeisterte die Massen nachhaltig. Danach war es für den Künstler erstmals Zeit, mit den Erwartungen zu brechen: Statt ein weiteres Elektro-Album zu veröffentlichen, schnallte sich Moby die Gitarre um und brachte mit „Animal Rights“ ein rohes Punk-Rock-Album auf den Markt, was zunächst einige Irritationen auslöste. Im Booklet nahm der strenge Veganer und erklärte Tierfreund ausführlich zu dem Thema Tierschutz Stellung.

Mit „I Like To Score“ (1997) meldete er sich mit überwiegend elektronischen Sounds wieder zurück in der Techno-Szene. Zwei Jahre später landete er mit seinem sechsten Album „Play“ einen Volltreffer. Die CD brachte gleich eine ganze Reihe überaus erfolgreicher Singles hervor, die in der Folge auch für zahlreiche Werbespots bekannter Unternehmen verwendet wurden und verkaufte weltweit über zehn Mio. Exemplare. Moby gelang damit endgültig der Aufstieg in die erste Liga der internationalen Elektronik-Pop-Szene. Diesen Schwung konnte er mit seinem nächsten Album „18“ im Jahr 2002 zwar nicht ganz halten, dennoch wurde die CD, auf der erneut starke Singles wie „We Are All Made Of Stars“ enthalten waren, mit über vier Mio. verkauften Einheiten erneut ein Erfolg. In der Folge ging Moby einmal mehr auf ausgedehnte Welt-Tournee, moderierte seine eigene Sendung auf MTV („Senor Moby’s House Of Music“) und schrieb sogar einen Song für die Teenie-Pop-Queen Britney Spears.

Im Jahr 2004 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Voodoo Child die CD „Baby Monkey“, auf der er sich ganz auf ebenso eingängigen wie schnörkellosen Dance-Sound konzentrierte. Ein Jahr später meldete er sich mit dem neuen Moby-Album „Hotel“ zurück. Hierauf präsentierte er überwiegend entspannte Elektro-Pop-Songs wie „Lift Me Up“ oder „Very“ die sich im Mainstream-Radio ebenso großer Beliebtheit erfreuten wie bei den Käufern im Plattenladen. Nach der anschließenden Welttour, die auf der Live-CD/DVD „Live - Hotel Tour 2005“ dokumentiert wurde, folgte Ende 2006 die Hits-Sammlung „Go - The Very Best Of Moby“.

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