Mimi Rogers

Schauspieler • Producer
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Leben & Werk

In den 80er und 90er Jahren zählte die wandlungsfähige Mimi Rogers zu den gefragtesten und beliebtesten Darstellerinnen in Film und Fernsehen. Meist größer als ihre männlichen Partner, ist die elegante brünette Frau mit den breiten sinnlichen Lippen und den grünbraunen Augen eine imposante Erscheinung, der man die Society Lady ebenso abnimmt wie das Luxus-Callgirl oder die umsichtige Mutter. All diese Rollen hat Mimi Rogers mit Bravour gespielt: In ihrem nach wie vor besten Film „Der Mann im Hintergrund“ von Ridley Scott (1987) ist sie eine reiche New Yorkerin, die sich in ihren Bodyguard (Tom Berenger) verliebt und eine Beziehung mit ihm eingeht, obwohl ihr klar ist, dass diese keine Zukunft haben wird. In ihrer Luxuswohnung über der Stadt lebt sie vereinsamt und stolz, mit ausgesuchter Garderobe und Juwelen ein edles Exemplar selbstverständlicher Kultiviertheit. So ist es kein Wunder, dass ihre Prostituierten in „Glitzernder Asphalt“ und vor allem „New York Killer“, wo sie sich als Opfer eines Berufskillers in den Mann verliebt, Ladies und keine Huren sind. In „Reflections on a Crime“ denkt sie als Zellengenossin einer zum Tode verurteilten Frau an ihr Leben zurück: Für diese Independent-Produktion erhielt Rogers 1994 den Darstellerinnenpreis des Seattle Film Festivals. Als Gattin des Politikers (James Belushi) in Francesco RosisPalermo vergessen“ drehte sie 1990 in Italien. 1993 stahl sie Barbra Streisand in „Liebe hat zwei Gesichter“ als deren exzentrische Schwester in den gemeinsamen Szenen die Schau. Zu dieser Zeit und bis in die Gegenwart bereicherte Rogers ihr Repertoire um zahlreiche Mutterrollen in Familienfilmen: „24 Stunden in seiner Gewalt„, „Immer Ärger mit Dojo“, „Gefährliche Wildnis„, „Verzauberte Weihnachten“, „Dumm und dümmerer“ (als Witwe, die im Country Club als Bedienung arbeitet) oder „Dunkle Erleuchtung“ (1991), wo sie sich als leichtlebige Telefonistin wandelt und mit ihrer Tochter einer fundamentalistischen religiösen Sekte anschließt (Nominierung für den Independent Spirit Award). Pikanterweise ging die Rolle in Rogers‘ privatem Leben auf: Wie ihr damaliger Ehemann Tom Cruise, mit dem sie von 1987 bis1990 verheiratet war, ist sie Angehörige der umstrittenen Scientology-Sekte. Eine Bravourleistung legte sie im ersten „Austin Powers“-Film in einer Parodie von Diana Rigg als Emma Peel aus der TV-Kultserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ hin und glänzte in deren engem schwarzem Lackledersuit mit hohen Hacken und Kampfkünsten. Zu den zahlreichen Genrefilmen ihrer Karriere gehören die Thriller „Final Scream“, „White Sands“ und „Big Bad Man“ (mit Denzel Washington), der Teenie-Horrorfilm „Ginger Snaps - Die Bestie in dir“ (eine Werwolf-Variation) und der SF-Film „Lost in Space“ (als Mutter der Familie Robinson).

1956 als Tochter eines Ingenieurs in Florida geboren, schloss Rogers mit 14 Jahren die High School ab und debütierte 1983 im Film, bevor ihre eigentliche Karriere 1985 mit der Komödie „Gung Ho“ begann.

Bei uns war sie im Kino zuletzt neben Jeff Bridges und Kim Basinger in der John-Irving-Verfilmung „Die Tür der Versuchung“ zu sehen.

Mit ihrer Firma Millbrook Farm Productions war Rogers für einige TV-Produktionen und Dokumentarfilme zuständig, von denen „Harlan County War - Zeit der Gerechtigkeit“ (über Gewerkschaftskämpfe) und „The Devil’s Arithmetic - Des Teufels Rechnung“ die bekanntesten wurden und Preise gewannen.

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