Luc Besson hat lange Zeit nur als Drehbuchautor und Produzent von sich reden gemacht. Jetzt übernimmt er wieder die Rolle des Regisseurs.

Klotzen statt kleckern: Luc Besson Bild: Kurt Krieger

Fünf Jahre ist es her, seit Luc Bessons eigenwilliges Historienstück „Johanna von Orleans“ im Kino floppte. Ob dies dazu beitrug, dass seine damalige Ehe mit Hauptdarstellerin Milla Jovovich zerbrach, ist nicht bestätigt. Fest steht jedoch, dass Besson nach Kritikerschelte und finanziellem Misserfolg eine längere Pause als Regisseur einlegte.

Jetzt kehrt Besson in den Chefsessel am Set zurück. Derzeit entsteht in seinen eigenen Studios nördlich von Paris der Film „Arthur“. Das ambitionierte Projekt wird eine Mischung aus computergeneriertem Trickfilm und Realaufnahmen und stellt mit einem Budget von rund 80 Millionen Dollar das bisher teuerste Filmprojekt Europas dar.

Reise in die Zwergenwelt

Mit der Mammutproduktion adaptiert Besson eine von ihm selbst herausgegebene Kinderbuchserie. Die Geschichte dreht sich um den zehnjährigen Waisenjungen Arthur, der das Haus seines Großvaters vor üblen Maklern retten will. Bei der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz gelangt er in die magische Zwergenwelt eines Volkes namens „Minimoys“.

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Details über Mitwirkende gibt es bisher kaum, immerhin steht bereits eine prominente Sprecherin für die englischsprachige Originalversion fest: Pop-Ikone Madonna wird sich als Stimme von Prinzessin Selenia die Ehre geben. Diese begleitet Arthur zu einer geheimnisvollen Stadt, in der ein dämonisches Wesen lauert.

2006 soll der Film in französischen Kinos anlaufen. Angesichts der extrem hohen Kosten darf man Besson wünschen, dass „Arthur“ sich erfolgreicher schlagen wird, als andere europäische CGI-Produktionen wie „Kaena: Die Prophezeihung“ oder „Back to Gaya„.

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