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Mike Oldfield

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Michael Gordon Oldfield - kurz Mike - kommt am 15. Mai 1953 im englischen Reading zur Welt. Mit acht lernt er die ersten Griffe auf der Gitarre. Bereits 1968 nimmt er gemeinsam mit seiner Schwester Sally, mit der er unter dem Namen Sallyangie auftritt, eine LP auf, die aber weit gehend unbeachtet bleibt. Auch mit der Folge-Formation Barefoot findet Oldfield nicht den gewünschten Erfolg. 1970 engagiert ihn jedoch Kevin Ayers für seine Band Whole World, mit der Mike Oldfield zwei Alben einspielt, bis er vom Plattenladen-Inhaber Richard Branson entdeckt wird. Branson, der sein kleines Imperium Virgin Records um ein gleichnamiges Label erweitern will, bezahlt Oldfield die Aufnahmen zu einem 50-minütigen Instrumentalstück, das von August 1971 bis Mitte 1973 in den Londoner Abbey Road Studios produziert wird. Oldfield spielt an die zwanzig Instrumente selbst - auch die Röhrenglocken, nach denen die Platte benannt ist. „Tubular Bells“ wird zum großen Wurf des jungen Musikers - und des neu gegründeten Labels. Die Generation nach den Hippies begeistert sich für Oldfields sinfonischen Breitband-Pop, der alle Grenzen zu überwinden scheint. Das Album erreicht schnell die britischen Top Ten und hält sich insgesamt 247 Wochen lang in den Charts. Weltweit werden zehn Millionen Exemplare verkauft. In den USA wird das Album durch einen Beitrag zum Soundtrack des Films „Der Exorzist“ bekannt. „Hergest Ridge“, der Album-Nachfolger, verweilt 1974 drei Wochen lang an der Spitze der britischen Charts, wird dann aber von „Tubular Bells“ abgelöst. 1975 leistet Oldfield mit „Ommadawn“ Pionierarbeit auf dem Gebiet der World Music. Nach einer Exegese-Therapie öffnet sich der als verschlossen bekannte Musiker Anfang der Achtziger, geht auf ausgedehnte Tourneen und macht einen Stilschwenk in Richtung Kommerz. Die LP „Five Miles Out“ (1982) wird als mittelmäßig kritisiert. Zum bekanntesten Stück aus Oldfields Schaffensperiode während der Achtziger soll jedoch das von Maggie Reilly gesungene „Moonlight Shadow“ (1983) aus dem Album „Crisis“ werden, mit dem Oldfield auch den Tod von John Lennon verarbeitet. „Crisis“ wird in Deutschland mit Platin ausgezeichnet. 1984 veröffentlicht Oldfield zwei Alben - den Soundtrack zu „Killing Fields“ und „Discovery“, das den Hit „To France“ enthält. In den folgenden Jahren verliert das britische Publikum mehr und mehr das Interesse am glatten Pop Oldfields, der sich nun zusehends auf den deutschen Markt konzentriert. Auf dem Album „Amarok“ (1990) versteckt er Schmäh-Botschaften an Richard Branson, der von dem Musiker eine Fortsetzung von „Tubular Bells“ fordert. Nach „Heaven’s Gate“ (1991) endet die fruchtbare, aber problembeladene Zusammenarbeit. Oldfield versucht nun, an zeitgenössische Trends anzuknüpfen. Nach „Tubular Bells II“ und „Tubular Bells III“ erscheint 2003 eine ebenfalls völlig überflüssige Neuaufnahme der Originalfassung. Ein Doppelalbum mit dem programmatischen Titel „Light & Shade“ wird - wiederum zur Freude hauptsächlich der deutschen Fans - im September 2005 veröffentlicht.

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