Michaela May

Schauspielerin
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Leben & Werk

Michaela May zählt zu den beliebtesten Fernsehschauspielerinnen in Deutschland. Seit ihrer Rolle als „Susi“ in Helmut Dietls legendärer Fernsehserie „Münchner Geschichten“ aus dem Jahr 1974 spielte sie praktisch in fast jeder erfolgreichen bayerischen TV-Serie und wechselte später erfolgreich ins Charakterfach.

Michaela May wurde am 18. März 1952 in München geboren. Bereits 1965 gab sie in dem Film „Onkel Toms Hütte“ von Géza von Radványi ihr Leinwanddebüt. 1968 spielte sie die Klara in der berühmten Romanverfilmung „Heidi“. Nach dem Abitur absolvierte May aber zunächst eine Ausbildung als Erzieherin, bevor sie 1975 die Schauspielschule abschloss. Die gebürtige Münchnerin schaffte den Durchbruch in Kult-Serien wie Helmut Dietls „Münchner Geschichten“ und „Monaco Franze“ oder Franz Xaver Bogners „Irgendwie und sowieso“ und „Zur Freiheit„. Sie spielte erfolgreich in Kino- und Fernsehfilmen und übernahm Episoden-Hauptrollen in zahlreichen Krimi-Reihen wie „Derrick“ und „Der Alte„. Seit 2001 ermittelt sie selbst als Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier im „Polizeiruf 110“ des Bayerischen Rundfunks. Für die Folge „Der scharlachrote Engel“ erhielt sie gemeinsam mit Kollege Edgar Selge 2006 den Adolf-Grimme-Preis mit Gold.

Die passionierte Schauspielerin ist bekennender Italien-Fan und kocht gern in ihrer Freizeit. Michaela May hat zwei Töchter aus ihrer Ehe mit dem Anwalt Dr. Jack Schiffer, von dem sie sich 2003 trennte. 2006 heiratete May den Regisseur Bernd Schadewald.

Filme und Serien

Bilder