Alle Bilder und Videos zu Michael York

Leben & Werk

In den Mantel-und-Degen-Filmen „Die drei Musketiere“/“Die vier Musketiere der Königin“ (1973-75) von Richard Lester war der blonde blauäugige Michael York der verwegene d’Artagnan aus der Gascogne, dessen charmant-unschuldige Art ihn zu einem der besten aus der Garde der Degenduellanten machte. Mit Kostümen hatte seine Karriere in den Shakespeare-Verfilmungen „Der Widerspenstigen Zähmung“ (als Lucentio) und „Romeo und Julia“ (als Mercutio) von Franco Zeffirelli angefangen; seine ungestüme Art bereitete auf moderne Deutungen der Stücke vor. Aber erst der bisexuelle Schriftsteller in „Cabaret„, der das Berlin zu Beginn des Faschismus an der Seite von Liza Minnelli und Helmut Griem erlebt, machte ihn zum Weltstar, der seitdem mit unterschiedlichem Erfolg in Krimis („Mord im Orient-Express„), Parodien („Drei Fremdenlegionäre“), Science-Fiction-Filmen („Die Insel des Dr. Moreau„) und dem unterschätzten Zukunftsfilm „Logan’s Run“ (Flucht ins 23. Jahrhundert) auftrat. York trat wegen des Misserfolgs seiner Kinofilme ab 1977 zunehmend im Fernsehen auf, wo er begehrter Darsteller in Serien, Mehrteilern (Zeffirellis „Jesus von Nazareth„, „September“, nach Rosamunde Pilcher) und TV-Filmen („Duell der Leidenschaften“) wurde und unter Wert spielen musste, zumal sich seine Darstellung zwiespältiger Charaktere unter äußerem Erfolgsgehabe verfeinert hatte. Er spielte mehrmals unter der Regie des Österreichers Peter Patzak („Der Joker, „“Killing Blue„, „Rochade“, „Das Babylon-Komplott“).York trat am Broadway auf und veröffentlichte 1991 seine Autobiografie.

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