Michael Rapaport

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur
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Leben & Werk

Mit seinen stets kurzgeschorenen roten Haaren und der Statur eines Hünen fällt er sofort auf, ebenso in seinem bevorzugten Rollenrepertoire, denn der gebürtige New Yorker Michael Rapaport ist als einer der besten und meistbeschäftigten Nebendarsteller Hollywoods (über 30 Filme in zehn Jahren) der König der Begriffsstutzigkeit und des gutgläubigen Riesen mit Hang zum Stottern geworden. Dabei fällt seine Originalstimme auf durch ein oft am Rand des Überschlags stehendes weiches Glucksen und einen rauen kehligen Ton. Rapaport wurde gleich für sein Schauspielerdebüt in „Zebrahead“ 1992, einer Romeo-und-Julia-Geschichte, in der er sich als weißer jüdischer College-Student in eine junge Schwarze verliebt, mit einer Nominierung für den Independent Spirit Award belohnt. Bekannt wurde er in dem Ensemblefilm „Beautiful Girls“ von Ted Demme: Als Raubein und Macho Paul mit Hang zum Verlust der Selbstkontrolle, dessen Freundin (Martha Plimpton) sich wegen seiner Unentschlossenheit einem anderen zuwendet, gehört er zum Freundeskreis der jungen Bindungslosen, die sich auf einem Klassentreffen wiedersehen und erkennen müssen, wie weit ihnen die Frauen voraus sind. In dem Militärdrama „Men of Honor„, um Taucher in der Navy, ist er der Stotterer Snowhill, der als Einziger der Marinemänner im Raum bleibt, als der erste Schwarze (Cuba Gooding Jr.) einzieht und von Teamchef Robert De Niro mit einem fies brutalen Trick rausgeworfen wird. In dem ungewöhnlichen Independent-Film „Illtown“, einem stilisierten Gangsterfilm, ist Rapaport ein Dealer, der mit der Mafia wegen eines Freundes in Loyalitätskonflikte gerät, in Barbet Schroeders „Kiss of Death“ gehört er zur Bande des asthmatischen Athleten-Gangsters Nicolas Cage, in „Copland“ behauptete er sich neben Harvey Keitel und Robert De Niro als Kleinstadt-Cop im Ruhmeswahn der Medien, der eines Nachts irritiert zwei Schwarze erschießt und von den Kollegen zunächst gedeckt wird. Gekrönt wurde Rapaports Karriere mit einem Film von Spike Lee und zwei Filmen von Woody Allen: In Lees „Bamboozled - It’s Showtime“ ist er der TV-Redakteur, der durch seine schwarze Freundin glaubt, den Finger am Puls des schwarzen Amerika zu haben. In Allens „Geliebte Aphrodite“ spielt er den naiven Boxer, den der Sportreporter (Allen) mit der herzigen Prostituierten (Mira Sorvino) zusammenbringen will, der so kernig beim Date im China-Restaurant über „Schindlers Liste“ („Wer sind die Bösen? - Die Nazis.“) plaudert und der in die Provinz zur Zwiebelfarm zurückgeht. Am Anfang von Allens „Schmalspurganoven“ schließlich gehört Rapaport zu den Freunden des Safeknackers Ray (Allen), der ihn seit gemeinsamen Knasttagen für ein „Superhirn“ hält und beim Tunnelbau unter die Bank den Helm wie eine Baseballkappe mit dem Licht nach hinten trägt.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • "Life Is Hot in Cracktown" von Buddy Giovinazzo

    Der amerikanische Regisseur und Schriftsteller Buddy Giovinazzo lebt in Berlin und ist dem deutschen Fernsehpublikum bekannt durch die Regie bei je zwei Folgen von „Polizeiruf 110“ und von „Wilsberg“, sowie von zwei „Tatort“-Filmen. Sein jüngster „Tatort“ mit dem Titel „Das Ende des Schweigens“ lief am 11. Februar. Nun bereitet der gebürtige New Yorker einen amerikanischen Independent-Spielfilm vor nach seinem eigenen...

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