Michael O'Keefe

Schauspieler • Regisseur

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Regelmäßig in Film, TV und Theater, hat sich Michael O’Keefe als Charakterdarsteller in tragenden Nebenrollen von rund 70 Filmen einen Namen gemacht. Anfangs häufig als Sportler eingesetzt und in Rollen unterdrückter Söhne, wurde O’Keefe populär als freundlich schräger Schwager von Roseanne Barr in der Sitcom „Roseanne“ (35 Folgen 1993-95). Er spielte Soldaten, Polizisten, Anwälte, Bürgerrechtler, Väter, Priester und Trainer. In Tony Gilroys Politthriller „Michael Clayton“ (2007) kommt ihm als Seniorpartner der New Yorker Anwaltskanzlei, für die Oscar-Preisträger George Clooney als Titelheld und „Ausputzer“ tätig ist, eine Schlüsselrolle zu.

Michael O’Keefe wurde als Raymond Peter O’Keefe Jr. 1955 in Mount Vernon, New York, als Sohn eines Juraprofessors und ältestes von sieben Kindern einer katholischen Familie irischer Abstammung geboren. Er besuchte die Mamaroneck High School in New York, studierte an der American Academy of Dramatic Arts und der New York City University und fand als Mitglied von Joseph Papp’s Public Theatre Zugang zum Theater. Mehrmals am Broadway, wurde O’Keefe für „Mass Appeal“ mit dem Theatre World Award ausgezeichnet. 1970 trat er zunächst in einer Colgate-Werbung auf, 1973 debütierte er im Fernsehen („Friendly Persuasion„). Über die Jahrzehnte war er Gast in Serien wie „Die Waltons„, „Law & Order„, „CSI“, „The Closer“ und „The West Wing“ (je ein bis drei Folgen).

Nach dem Katastrophenfilm „U-Boot in Not“ (1976, mit Charlton Heston) war O’Keefe Filmsohn von Robert Duvall und Basketballspieler in „Der große Santini“ (1979) und wurde als Bester Nebendarsteller für Oscar und Golden Globe nominiert. Turner in Ted Kotcheffs „Gefährliche Freunde“ (1982), Baseballspieler in Hal Ashbys „Die Frau des Profis“ (1985, mit Rebecca De Mornay) und Golfer in der Komödie „Caddyshack - Wahnsinn ohne Handicap“ (1980, mit Chevy Chase), avancierte er in der ABC-Sitcom „Life’s Work“ zum Basketballcoach. Zu seinen schwierigen Söhnen gehört der von Jack Nicholson im Drama „Wolfsmilch“ (1987) von Hector Babenco. Er kommt als Vater von Leelee Sobieski im Psychothriller „The Glass House“ (2002) bei einem Autounfall ums Leben, und er ist der Vater des zu Anfang ermordeten Mädchens in Sean Penns Friedrich-Dürrenmatt-Verfilmung. „Das Versprechen“ (2001, mit Jack Nicholson).

Hauptrollen spielte Michael O’Keefe im Drama „Out of the Rain - Zum Schweigen verurteilt“ (1991), wo er den Tod seines Bruders als Mord entlarvt und die Täter findet, und als berittener Polizist (State Trooper) im Thriller „Frozen River“ (2008). 1997 inszenierte O’Keefe den Dokumentarfilm „Raising the Ashes“, der in den KZs Auschwitz und Birkenau Spuren des Holocaust nachgeht.

Michael O’Keefe wandte sich 1986 dem Zen-Buddhismus zu, ist seit 1996 Zen-Priester und versucht, Zen in Nordirland populär zu machen (Näheres auf seiner Website).

Von seiner ersten Frau Alma, mit der er zwei Kinder hat, geschieden, war Michael O’Keefe 1991-2000 (Scheidung) mit Komponistin und Sängerin Bonnie Raitt verheiratet. Er schrieb mit ihr die Songs „Longing in Their Hearts“ (Grammy-Nominierung) und „One Part Be My Lover“ (Album „Luck of the Draw„).

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