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Michael Keaton macht den Superschurken für Geld

Alexander Jodl |

Michael Keaton Poster

Letzten Endes ist auch Schauspielerei Arbeit. Und die verrichtet man nun mal gegen Geld - das auch bei Hollywood-Stars offenbar manchmal zur Neige geht. Und dann heißt es: „Lebe wohl, Kunst – hallo Blockbuster!“

In „Spider-Man: Homecoming“ spielt Michael Keaton ab 27. Juli den fliegenden Bösewicht Vulture - und keiner zweifelt auch nur eine Sekunde daran, dass der hochdekorierte Schauspieler die Aufgabe, Spidey Tom Holland das Leben zu versauern, mit Bravour erledigt.

Dabei hätten Terminschwierigkeiten den ganzen schönen Plan schon im Vorfeld beinahe zunichte gemacht. Eine zeitliche Verschiebung machte seinen Einstand im Marvel-Universum dann doch möglich. Das ist gut für das Publikum - und nicht zuletzt auch für den Kontostand des 65-Jährigen. Denn einer der Gründe, warum er die Rolle mit Freuden übernahm, ist ganz schlicht das Geld.

Was nicht heißen soll, dass sich der Star nicht auf seinen ersten Auftritt als Superschurke freut: „Ich habe schon böse Jungs gespielt - aber noch nie einen dieser Fieslinge“, erzählte er jetzt der Presse.

Dennoch fügt er mit entwaffnender Offenheit einen weiteren guten Grund hinzu: „Außerdem, um 100 Prozent ehrlich zu sein, habe ich viele Filme gemacht, wo sie dir nicht viel bezahlen. Und das kann man nur eine gewisse Zeit. Gott sei Dank, verdient mein Kind seinen Lebensunterhalt selbst. Aber ich habe Zeugs, das ich bezahlen muss. Und ich habe einen gewissen Lifestyle, für den ich ebenfalls zahlen muss.“

Sein „Kind“ ist übrigens Songwriter Sean Douglas, der schon für Stars wie Madonna, David Guetta oder Chris Brown Songs geschrieben hat. Somit scheint zumindest hier alles auf der sicheren Seite. Und auch Keaton selbst scheint nicht von unmittelbarer Armut bedroht. Immerhin zählen zu seinem Besitz mehrere Ranches - etwa in Kalifornien oder Montana - auf denen er unter anderem Pferde und Hunde hält.

Michael Keaton in „Birdman“

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