Michael Gwisdek

Michael Gwisdek

Leben & Werk

Michael Gwisdek gehört zu den renommiertesten deutschen Charakterdarstellern in Film- und Fernsehen. 1999 erhielt er bei der Berlinale einen Silbernen Bären.

Michael Gwisdek wurde am 14. Januar 1942 in Berlin geboren. Der Gastwirts-Sohn wuchs in der DDR auf, machte eine Facharbeiterausbildung zum Dekorateur und arbeitete später unter anderem in der elterlichen Gaststätte. Nebenbei absolvierte er ein Fernstudium für Regie am Theaterinstitut Leipzig. Von 1965 bis 1968 studierte er Schauspiel in Berlin. Im Anschluss erhielt Gwisdek Engagements an verschiedenen Bühnen. Seit 1968 ist er auch als Filmschauspieler tätig. Im Film “Mann gegen Mann” von 1976 spielte er seine erste größere Filmrolle. Mit dem Regisseur Ulrich Weiß drehte Gwisdek die Filme “Dein unbekannter Bruder” (1982) und “Olle Henry” (1983). Für seine Darstellung des Boxers Henry Wolters erhielt er den Kritikerpreis der DDR als bester Darsteller. 1988 lieferte Gwisdek mit “Treffen in Travers” seine erste, mehrfach ausgezeichnete Regiearbeit ab. Nach dem Zusammenbruch der DDR konnte Gwisdek seine Karriere auch im vereinigten Deutschland fortsetzen. Zu einem seiner größten Erfolge wurde Andreas Dresens Film “Nachtgestalten” (1999), für den Gwisdek den Silbernen Bären der Berlinale sowie den Ernst-Lubitsch-Preis bekam. Zu den aktuelleren Filmen mit Michael Gwisdek gehören unter anderem “Elementarteilchen”, “Der Baader Meinhof Komplex“, “Hilde” und “Männersache”. Außerdem ist Gwisdek oft gesehener Gast in Fernsehfilmen und TV-Reihen wie “Tatort”, “Der letzte Zeuge” oder “Rosa Roth”.

1985 heiratete Gwisdek die Schauspielerin Corinna Harfouch, mit der er zwei erwachsene Söhne hat. 2007 wurde die Ehe nach langer Trennung geschieden. Im gleichen Jahr heiratete Gwisdek seine langjährige Lebensgefährtin Gabriele Lehmann.

Bilder

News & Stories

  • Komödie "Vijay und ich"- Trailer: Moritz Bleibtreu wird zum Inder

    Hätten Sie ihn erkannt? Moritz Bleibtreu verwandelt sich in der turbulenten Komödie "Vijay und ich - Meine Frau geht fremd mit mir" zum waschechten Inder inklusive Akzent, um seine Ehefrau - gespielt von US-Star Patricia Arquette - auf die Probe zu stellen. Ob's funktioniert, könnt ihr nun im ersten Trailer sehen. Viel Spaß!

  • Deutscher Filmpreis 2013: Drama "Oh Boy" gewinnt sechs Lolas

    Die Preisträger für den Deutschen Filmpreis 2013 wurden bekannt gegeben. Jan Ole Gersters "Oh Boy" konnte sich gegen Tom Tykwers "Cloud Atlas" durchsetzen und wurde als Bester Film mit insgesamt sechs Lolas ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an die Schauspieler Tom Schilling und Michael Gwisdek für "Oh Boy", Barbara Sukowa für "Hannah Arend" und Christine Schorn für "Das Leben ist nichts für Feiglinge".

  • Lola in Gold für "Oh Boy"

    Jan-Ole Gersters "Oh Boy" hat den Deutschen Filmpreis in Gold gewonnen, Hauptdarsteller Tom Schilling holte ebenfalls eine Lola

Filme und Serien

Weitere anzeigen

Weitere Stars

Kommentare