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Leben & Werk

Stiefsohn von James-Bond-007-Produzent Albert R. Broccoli und mit seiner Stiefschwester Barbara Broccoli Produzent, der die Serie 1996 nach Broccolis Tod weiterführte. Der 1943 in New York geborene Michael G. Wilson ist der Sohn aus der ersten Ehe von Dana Wilson, die nach der Scheidung vom Schauspieler Lou Wilson 1959 Albert R. Broccoli heiratete. Wilson war seit „Goldfinger“ (1963) auf den Sets tätig, wo er in einigen Einstellungen Oddjob auf dem Weg zum Schrottplatz doublete.

Wilson machte seinen Abschluss als Elektrongenieur, studierte Jura, wurde Partner in einer angesehenen Kanzlei in Washington und Spezialist für internationales Steuerrecht. 1972 kam er als Rechtsberater zu EON Productions und avancierte bei „Der Spion, der mich liebte“ 1977 zum Regieassistenten. Er war seitdem an den Drehbüchern der Serie beteiligt und rückte an der Seite seines Stiefvaters während der Dreharbeiten zu „Im Angesicht des Todes“ (letzter Roger-Moore-Bond) zum Co-Produzenten auf.

Mit seiner Stiefschwester Barbara Broccoli als Produzentin und Pierce Brosnan als James Bond 007 erneuerte Wilson 1996 mit „GoldenEye“ die Serie und gab ihr einen innovativen zeitgemäßen Look unter Beibehaltung wesentlicher Elemente des zum erfolgreichsten Franchise der Filmgeschichte gewordenen Unternehmens. Mit „Casino Royale“ deutet sich 2006 eine Rückkehr zu den Ursprüngen der unverwüstlichen Reihe an.

Wilson ist begeisterter Tauchsportler. Er gilt als international anerkannter Experte für frühe Fotografie, ist Besucher entsprechender Auktionen und besitzt eine Sammlung alter Fotografien und Fotoapparate, die er von ihrem Stammsitz in London aus für Ausstellungszwecke in aller Welt zur Verfügung stellt.

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