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Leben & Werk

Deutscher Schauspieler und Musiker. Aus einer Münchner Künstlerfamilie stammend, wandte sich Schauspieler, Serienstar, Sänger und Musiker Michael Fitz schon früh dem Schauspielberuf zu, trat in zahlreichen Serien auf und wurde in der „Tatort“-Krimireihe der ARD bekannt als Mitglied des Ermittlerteams des BR um Miroslav Nemec (Ivo Batic) und Udo Wachtveitl (Franz Leitmayr). Von 1990 - 2007 verkörperte er Carlo Menziger, der als Assistent beginnt und im Verlauf von 16 Jahren und 44 Folgen zum Kriminaloberkommissar aufsteigt. Fitz gab die Rolle des Bayern-Cowboy mit Stiefel und Schnurrbart, der von den Kollegen herablassend behandelt wird und sich zum seriösen Polizisten wandelt, auf, weil er keine weitere Entwicklung der Figur sah und sich seiner Musiker- und Filmkarriere widmen wollte. In Mike Marzuks Verfilmung des Enid-Blyton-Familien-Krimi-Romans „Fünf Freunde“ steht er 2011 als Professor Quentin vor der Kamera.

Michael Fitz wurde 1958 in München als Sohn des Volksschauspielers Gerd Fitz geboren. Er ist Neffe von Veronika Fitz („Die Hausmeisterin„) und Cousin der Kabarettistin Lisa Fitz. Nach Schulabschluss und drei Monaten Praktikum beim Finanzamt, begann Fitz 1978 mit kleinen Rollen im Fernsehen und war 1986 Aufnahmeleiter von Helmut Dietls Serie „Kir Royal“. Er spielte eine durchgehende Rolle in der Vorabendserie „Der Schwammerlkönig“ (BR 1986/87, mit Wolfgang Fierek), in der Familienserie „Aus heiterem Himmel“ (ARD/BR 1995-2000) und in der Comedy-Serie „Die Boegers“ (2000/01), für die er auch die Musik schrieb. 2004/05 war er Oberstaatsanwalt in der RTL-Serie „Im Namen des Gesetzes“ (vier Folgen). Fitz war Gast in den Serien „Café Meineid„, „Derrick“, „Der Alte“, „Die Rosenheim Cops„, „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“ (20 Folgen), „Schwarzwaldhof“, „Edel & Starck“ und „SOKO 5113„.

Zu den Kinofilmen, in denen Fitz mitwirkte, gehören die SF-Komödie „Harald“ (1997, mit Heinrich Schafmeister und Martina Gedeck) und „Räuber Kneißl“ (2008, von Marcus H. Rosenmüller), wo er den Vater des Räubers spielt. Im Fernsehfilm „Das Leuchten der Sterne“ (2007) ist er Vater eines behinderten Mädchens, in „Hilfe, meine Schwester kommt!“ (2008) mit Jule Ronstedt verbandelt und in dem mit Deutschem Fernsehpreis und Grimme Preis ausgezeichneten Drama „In aller Stille“ (2010, von Rainer Kaufmann) der von einer Polizistin (Nina Kunzendorf) geschiedene Mann. 2010 ist er im Drama „Die Route“, 2011 im Krimi „Tod am Engelstein„, der Komödie „Wohin der Weg mich führt“ und der Verwechslungskomödie „Die Doppelgängerin“ (mit Jutta Speidel) zu sehen.

Für die Rolle des Sohns einer krebskranken Bäuerin (Monika Bleibtreu) in Rainer Kaufmanns „Marias letzte Reise“ wurde Fitz 2005 mit Deutschem und Bayerischem Fernsehpreis ausgezeichnet.

Michael Fitz ist seit 1984 als Sänger und Komponist mit Liedern zwischen Blues, Folk und Rock tätig und hat von 1989 („Fitz“) bis 2008 („nackert“) zehn CDs und 2009 eine Live-CD („Solo live“) herausgebracht. 2011 kommt die Doppel-CD „Ans Liacht!“ heraus. 1998 erhielt er den Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung.

Fitz ist bekannt für seine Lesungen mit Gitarre der München-Romane („Nackte Engel“) von Max Bronski um Antiquitätenhändler und Privatdetektiv Gossec, die er 2010 als Hörbuch herausbrachte. Es gibt unbestätigte Spekulationen, er sei Autor der Bücher.

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