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Michael Douglas auf "Wall Street 2"-Millionen verklagt

Ehemalige BEM-Accounts |

Michael Douglas Poster
© Kurt Krieger

Ist „Wall Street - Geld schläft nicht“ ein „Sequel“ oder ein „Spinoff“? Der feine Unterschied könnte Michael Douglas ein Vermögen kosten …

Scheiden tut weh: Michael Douglas erlebt die "Wall Street"-Gier am eigenen Leib Bild: Kurt Krieger

Fortsetzung folgt … aber nur dann, wenn es sich auch lohnt. Das gilt im Filmgeschäft ebenso wie im Scheidungs-Business, wie Michael Douglas gerade erleben muss. Vor zehn Jahren ließ er sich von Diandra Luker scheiden, um Catherine Zeta-Jones heiraten zu können. Für sein Konto war das eine ziemlich verhängnisvolle Affäre, denn die Trennung kostete ihn 45 Millionen Dollar.

Eine einmalige Abfindung, dachte Michael Douglas damals. Nein, da geht noch mehr, sagt Diandra Luker heute. Sie will 50 Cent von jedem Dollar, den Douglas an „Wall Street - Geld schläft nicht“ verdienen wird. Ein juristischer Kniff soll ihr dabei helfen, dem berühmten Ex kräftig an die Börse zu gehen.

Die Gier seiner Ex-Frau macht Michael Douglas rasend

Der Scheidungsvertrag aus dem Jahr 2000 garantiert Michael Douglas‘ Ex-Frau prachtvolle 50 Prozent der Einnahmen aus „Spinoffs“ (Ableitungen) seiner früheren Werke. Bei Fortsetzungen dagegen geht sie leer aus. Ein Beispiel: „X-Men 2“ ist eine Fortsetzung von „X-Men - Der Film„. Dagegen ist „X-Men Origins: Wolverine“ ein Spinoff. Alles klar?

Glasklar - für Diandra Lukers Anwältin Nancy Chemtob: „Es ist dieselbe Figur, derselbe Titel, nur Jahre später. „Wall Street - Geld schläft nicht“ ist ein Spinoff.“ Sonnenklar - für Michael Douglas‘ Anwältin Marilyn Chinitz: „Es ist nicht dasselbe, sondern eine Fortsetzung.“ Außerdem lässt sie wissen, ihr berühmter Mandant sei außer sich vor Wut: „Er will nicht, dass sie für immer ein Klotz an seinem Bein ist.“

Richter Matthew Cooper am Manhattan Supreme Court soll nun entscheiden, worum es sich bei „Wall Street - Geld schläft nicht“ genau handelt. Aber er kommt zu keinem Ergebnis und würde die millionenschwere Haarspalterei gerne nach Santa Barbara in Kalifornien abschieben. Hier wurde seinerzeit die Scheidung durchgefochten. Vielleicht könnte man dort auch diese Frage klären: Ist Michael Douglas‘ neuer Rosenkrieg nun eine Scheidungs-Fortsetzung … oder ein Spinoff?

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    Kino.de Redaktion