Leben & Werk

Er ist mehr als der Regisseur des Kultfilms „Casablanca“, und nicht nur, weil er über 100 Filme inszenierte, sondern weil er als einer der Professionals von Hollywood handwerklich versiert war und sein Können an den verschiedensten Stoffen mit Glanz demonstrierte. Als Mihaly Kertész in Budapest geboren, schloss sich der Sohn jüdisch-ungarischer Eltern mit 17 einem Wanderzirkus an und studierte in Budapest, wo er nach Theaterarbeit als Schauspieler und Regisseur 1912 debütierte. Michael Curtiz (1888 - 1962) drehte dort fast 40 Filme, von denen die meisten verschollen sind. Als Direktor der Phoenix-Filmstudios, ging Curtiz, als die Räterepublik die Filmindustrie verstaatlichte, nach Wien und drehte Komödien. Er lernte seinen Landsmann und Produzenten Sándor (Alexander) Korda kennen und folgte einer Einladung nach Hollywood, wo er für die Warner Brothers Studio bis 1954 arbeitete. Curtiz inszenierte Kriminalfilme, Horrorfilme, Gangsterfilme, Western, Mantel-und-Degen-Filme, Abenteuerfilme und Piratenfilme, viele davon mit dem von ihm entdeckten Erroll Flynn („Unter Piratenflagge„, „Der Herr des Wilden Westens„, „Der Verrat des Surat Khan“, „Robin Hood, der König der Vagabunden“, „Goldschmuggel nach Virginia“, „Der Herr der sieben Meere„, „Land der Gottlosen„). Er verhalf James Cagney zu einem „Oscar“ (für „Yankee Doodle Dandy„), Joan Crawford ebenso („Solange ein Herz schlägt„), und drehte mit „Botschafter in Moskau“ einen der damaligen Anti-Nazi-Filme. 1954 verließ er Warners und drehte bis zu seinem Krebstod für verschiedene Studios, u.a. „Sinuhe, der Ägypter“, „Wir sind keine Engel“ (mit Bogart und Peter Ustinov), den Elvis-Film „Mein Leben ist der Rhythmus„, „Prinzessin Olympia“ (mit Sophia Loren) und als letzten Film den John-Wayne-Western „Die Comancheros„.

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