Michael Chiklis

Schauspieler • Producer • Regisseur
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Er gehört zu denen, die unumwunden zugeben, dass sie ihre Traumrolle gefunden haben. Im Fall von Michael Chiklis ist es die des Hünen Ben Grimm alias The Thing in den von Bernd Eichinger produzierten Adaptionen der Marvel-Comics „Fantastic Four – Die Fantastischen Vier“ (2005) und „Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer“ (2007). Chiklis, der als Einziger der vier Hauptdarsteller (Jessica Alba, Chris Evans, Ioan Gruffudd) Fan der Comics ist, gehört darin zu einem Team von Jungforschern, die durch DNA-verändernde Regenschauer zu Superhelden mit übermenschlichen Fähigkeiten mutieren. In seinem Fall zu einem unförmigen Koloss aus Stein, der wütend über seine Monstrosität ist, mit Autos um sich wirft, die besten Dialog-Witze auf Lager hat und in einer Szene eine Action-Figur von The Thing, also sich selbst, zertrümmert.

Michael Chiklis wurde 1963 in Lowell, Massachusetts, als Sohn griechischer Friseure von der Insel Lesbos geboren und schloss die Boston University School for the Arts in Schauspiel ab. Er zog nach New York, spielte Theater und wollte die Stadt erobern, sah sich nach drei Jahren und Knochenjobs als Transportarbeiter 1989 auf der Brücke sitzen und bereuen. An dem Tag ergatterte er sowohl die Rolle des Komikers und Schauspielers John Belushi im Biopic „Belushi – Wired“, als auch eine Rolle als Detective in der Serie „Miami Vice“. Auftritte in den Serien wie „L.A. Law“ und „Seinfeld“ folgten.

Zum TV-Star wurde Chiklis als Titelheld der Serie „The Commish – Der Polizeichef“ (ABC, 1991-1996), wo er 94 Folgen lang als Tony Scali berufliche und private Probleme mehr mit Humor als mit Gewalt löst. Die Sitcom „Daddio“ erreichte 2000 nur neun Folgen. Auf Anraten seiner Frau trainierte Chiklis, verlor 50 Pfund Gewicht, mauserte sich zum Athleten und steigerte seine Popularität mit der Serie „The Shield – Gesetz der Gewalt“ (FX-TV), in der er seit 2002 in 70 Folgen den Detective Vic Mackey spielt, der sich mit Drogendealern und anderen Kriminellen herumschlägt, einen Verräter aus den eigenen Reihen erschießt und mit seiner Spezialeinheit Strike Team, die er durch Drogenverkauf finanziert, unterwegs ist. In der Serie spielt seine eigene Tochter mit, die nur in Szenen ohne Gewalt auftreten darf.

Für „The Shield“ war Chiklis drei Mal in Folge für den Golden Globe nominiert. 2003 gewann er Golden Globe und Emmy.

Chiklis ist als Synchronsprecher für Videogames, die „Fantastic Four“-Games und Animationsfilme (Tiger in „Stuart Little„, Vater in „Chihiro“, Calabar in „The Legend of Secret Pass“) tätig.

Chiklis ist seit 1992 mit der Schauspielerin Michelle Moran („Mit dir in einer großen Stadt“) verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder und ein Haus auf Lesbos. Er unterstützt Hilfsprogramme für autistische Kinder, weil seine Tochter in der Serie „The Shield“ an der Krankheit leidet. Chiklis liebt klassischen Rock, griechische Tänze und ist Fan der New England Patriots und Boston Red Sox.

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