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Stars an der Spree

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Isabella Rossellini Poster
© Kurt Krieger

Mit vier deutschen Filmen im Wettbewerb stehen etliche nationale Schauspieler und Filmemacher auf der Gästeliste der 56. Berlinale. Auch jede Menge Hollywoodstars werden erwartet.

Bald auf dem roten Teppich: George Clooney und Sigourney Weaver © Kurt Krieger

Schon mit dem Eröffnungsfilm kommt Glanz und Glamour in die Hauptstadt. Sigourney Weaver und Alan Rickman stellen zum Auftakt ihr Drama „Snow Cake“ vor. George Clooney, der gerade gleich drei Mal für einen Oscar nominiert wurde, zeigt seien Thriller „Syriana“ außer Konkurrenz.

In dieser Reihe soll sich mit „Capote„-Darsteller Philip Seymour Hoffman ein weiterer Anwärter auf einen Academy Award die Ehre geben. Außerhalb des Wettbewerbs präsentiert zudem Natalie Portman die Comicverfilmung „V for Vendetta“ und Terrence Malick seinen Historienfilm „The New World„.

"A Prairie Home Companion": Meryl Streep als Countrysängerin © Picturehouse

Internationales Staraufgebot

Meryl Streep

Den Ehrenbären nehmen dieses Jahr der britische Schauspieler Ian McKellen sowie der polnische Regisseur und Drehbuchautor Andrzej Wajda entgegen.

Gute Aussichten

Komplett verschiedene Halbbrüder: Christian Ulmen und Moritz Bleibtreu in "Elementarteilchen" © Constantin

Zu den deutschen Gästen zählen u. a. Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen und Martina Gedeck, die Hauptdarsteller von Oskar RoehlersElementarteilchen„. Die Verfilmung des Bestsellers von Michel Houellebecq feiert auf der Berlinale Premiere und ist zugleich eine der vier heimischen Produktionen, die Chancen auf einen Preis haben.

Zur Wahl stehen außerdem Matthias Glasners Drama „Der freie Wille“ mit Jürgen Vogel, Hans-Christian Schmids Film „Requiem“ über ein besessenes Mädchen und die Romanze „Sehnsucht“ von Valeska Grisebach.

In "Der die Tollkirsche ausgräbt" verschlägt es einen Punk ins Jahr 1918 © X Filme

Deutscher Film in Fokus

In der Reihe Perspektive Deutsches Kino stellt Franka Potente mit dem Stummfilm „Der die Tollkirsche ausgräbt“ ihr Regiedebüt vor. Auch in den anderen Sektionen, vom Forum des Jungen Films bis zum Kinderfest, ist der deutsche Film besonders stark vertreten. Von den insgesamt 320 Beträgen aus 56 Ländern sind 55 inländische Produktionen. „Die Liebhaber des deutschen Films werden voll auf ihre Kosten kommen“, kündigt Festivalchef Dieter Kosslick an.

Im Panorama sind „Bye Bye Berlusconi“ von „Muxmäuschenstill„-Macher Jan Henrik Stahlberg, „Der Kick“ von Andres Veiels und Vanessa JoppsKomm näher“ zu sehen.

Vergangene und künftige Highlights

"Komm näher" - das Leben deutscher Großstädter © Piffl

Das Programm der 56. Filmfestspiele kann sich sehen lassen. Mit der Retrospektive unter dem Motto „Traumfrauen. Stars im Film der 50er Jahre“ erinnern die Veranstalter an den Glanz vergangener Highlights und ehren mit einer neuen Auszeichnung zugleich den viel versprechenden Nachwuchs. Der Preis für den besten Erstlingsfilm ist mit 25.000 Euro dotiert; zur Wahl stehen 13 Spielfilmdebüts.

Den krönenden Abschluss des Festivals bildet die restaurierte Fassung von Sam Peckinpahs Klassiker „Pat Garrett jagt Billy the Kid„, der mit digitaler Technik überarbeitet wurde.

James Coburn als Sherrif Garret in "Pat Garrett jagt Billy the Kid" © MGM

Ein starkes Jahr

An welche Filme in diesem Februar der goldene und die silbernen Bären gehen, bestimmen die Mitglieder der achtköpfigen Jury unter Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling. Die Entscheidung wird ihnen nicht leicht gemacht. „Es ist ein starkes Jahr“, so der Festivalchef. „Die Berlinale wird realitätsnah und politisch und wendet sich den Problemen der Menschen zu.“

Die 56. Berlinale findet von 9. bis 19. Februar statt. Die Eröffnungsgala wird ab 19:20 live auf 3sat übertragen, die Preisverleihung am 18. Februar ab 19:00.

Birgit Paintner

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