Meryl Streep unter Beschuss wegen Oscar-Rede ohne Thatcher-Dank

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Meryl Streep Poster

Der Film „Die Eiserne Lady“ zeuge sowieso von schlechtem Geschmack und überhaupt hätte sich eine Frau wie Meryl Streep nie in so einem Amt halten können.

Margeret Thatcher wurde vergessen Bild: Concorde

Bewegt und gerührt nahm Meryl Streep bei der 84. Oscarverleihung ihre goldene Statue für „Die Eiserne Lady“ entgegen. Doch bei der Dankesrede ist der Schauspielerin ein unverzeihlicher Fehler unterlaufen, wie jetzt britische Regierungsmitglieder feststellen: Meryl Streep vergaß in ihrer Ansprache die Frau, die sie verkörperte, nämlich Margaret Thatcher.

Lord Norman Tebbit, einst engster Vertrauter der Premierministerin, habe schon bei der Rede in seinem Sessel gekocht und schimpft jetzt: „Mich wundert das alles überhaupt nicht.“

Das Ganze sei sowieso kein Film über Lady Thatcher sondern eher einer über Meryl Streep: „Wenn Margaret Thatcher so gewesen wäre, wie die Frau, die sie spielte, hätte sie sich keine sechs Monate im Amt gehalten“, so Tebbit weiter.

Einen Oscar gab es trotzdem

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7 Stars, denen gesagt wurde, sie seien zu hässlich für Hollywood

Überhaupt scheint man in britischen Politikerkreisen nicht viel von der Verfilmung der „Eisernen Lady“, die hier auch als alte und geistig verwirrte Frau gezeigt wird, zu halten. So heißt es von Sir Bernard Ingham, dem früheren Pressesprecher von Thatcher: „Ich kann es nicht gutheißen, wenn man versucht mit dem Alter von jemandem Geld zu machen. Das zeugt von schlechtem Geschmack.“

Die Academy fand das nicht und ehrte Meryl Streep für ihre Leistung mit dem Oscar, der mittlerweile Streeps dritter ist.

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