Man wartet noch. Auf das große Ereignis, auf den großen Film, auf den einen Überflieger, der in der Lage ist, ein ganzes Fest zu elektrisieren - oder wenigstens die alles überschattenden Auftritte von George Clooney vergessen zu machen.

Eindeutig: Gael Garcia Bernal und George Clooney gehören zu den coolen Typen Bild: Kurt Krieger

Terrence Malick

Was sich da in beispiellosen Bilderkaskaden abspielt, ist zwar überwältigend, aber nie aufdringlich. Vielmehr gelingt es dem enigmatischen Filmemacher im Dreiklang aus Bild, Ton und träumerisch eingesprochenen Kommentaren aus dem Off eben nicht von Kolonialismus, dem Zusammenprall der Kulturen oder Zivilisation versus Primitivität zu erzählen.

Bewegend: der Historienfilm "The New World" von Terrence Malick Bild: Warner

Großes Kino nur außer Konkurrenz

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7 Stars, denen gesagt wurde, sie seien zu hässlich für Hollywood

Dem Mann, der sich nach „Der schmale Grat“ gerade einmal sieben Jahre Zeit gelassen hat für seine vierte Regiearbeit in 34 Jahren, geht es um mehr, um etwas, das tiefer liegt.

Und deshalb ging der Film dem Publikum so nahe, auch wenn manch einer das sich treiben lassende Tempo bemängelte oder Esoterik in der Eindringlichkeit entdeckt zu haben glaubte. Papperlapapp: Großes Kino ist das. Aber eben nur außer Konkurrenz, wie auch Michel Gondrys wunderbar verspielter „The Science of Sleep“ - der kindische Begleitfilm zu „Vergiss mein nicht!„, wo es in einem Crescendo verrückter Low-Fi-Ideen weniger um das Wesen der Liebe, als um die Unfähigkeit, seiner Liebe Ausdruck zu verleihen, geht.

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