Wieder einmal verlässt ein großer, unter den wirklich bedeutenden Schauspielern, des letzten Jahrhunderts, die Bühne des Lebens. Leinwandinkone Peter O’Toole, der seinen Laufbahn im Theater begann und bis 2012 noch aktiv tätig war, stirbt im Alter von 81, nach längerer Krankheit, in London. In seinem erfüllten Leben wurden ihm viele Ehrungen zuteil, wie der British Film Academy Award, der Emmy und der Golden Globe. Den Oscar vermochte er zwar nie zu gewinnen, konnte aber acht Nominierungen verbuchen. 2003 erhielt er aber dann doch, aus den Händen von Meryl Streep, diese begehrte Trophäe für sein Lebenswerk verliehen.

Seinen Durchbruch als Kinodarsteller feierte er mit Lawrence von Arabien im Jahre 1962. Weitere bedeutende Filme folgten, wie Der Löwe im Winter, an der Seite von Filmlegende Katharine Hepburn und dem damals noch vergleichsweise unbekannten Anthony Hopkins. In einer großen Hollywood-Produktion war er zuletzt 2004 in Wolfgang Petersens Schlachten-Epos Troja, in der Rolle des König Priamos, zu sehen. 2007 war er als bester Hauptdarsteller in Venus noch einmal sowohl für den Golden Globe als auch für den Oscar nominiert. O’Toole war Vater zweier Töchter und eines Sohnes, die in die Fußstapfen ihres Vaters traten und als Schauspieler oder Regisseure tätig sind.

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