Anti-Oscar als Aprilscherz mit Taylor Lautner und Transformers-Babe

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Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars…

Fürchten nicht die Iden des März, dafür aber den 1. April: Razzie-Favoriten Taylor Lautner und Rosie Huntington-Whiteley Bild: Concorde, Universal

Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie „The Artist“ oder „The Descendants„, den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der „Goldenen Himbeere“ ausgedacht haben.

Die Macher des sogenannten „Anti-Oscars“ hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die „Golden Raspberry Awards“, kurz „Razzies“, bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.

„Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren“, erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als „beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen“.

Warum Lautner und Huntington-Whiteley Razzie-Favoriten sind

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13 Stars, die zusammen mit ihren Kindern in bekannten Filmen auftraten

Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.

Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.

Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern „Twilight„-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in „Jack und Jill“ als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist „Transformers„-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre „Ausbildung“ als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.

Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre „Razzie“ für „Catwoman“ persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für „Verrückt nach Steve“ tags darauf den Oscar für „Blind Side - Die große Chance„.

Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in „Die Eiserne Lady“ als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen…

* Manche mögen’s heiß, Tootsie

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