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Leben & Werk

Der georgische Schauspieler Merab Ninidze wurde 2001 als Walter Redlich in Caroline Links Oscar prämiertem Spielfilm „Nirgendwo in Afrika“ bekannt.

Merab Ninidze wurde am 3. November 1965 im georgischen Tiflis geboren. Schon als Junge wollte der Enkel eines Theaterregisseurs Schauspieler werden. Seine erste Theaterrolle spielte er schließlich 1979 im Stück „Richard III“. Im Alter von 17 Jahren begann Ninidze ein Schauspielstudium. 1984 folgte sein Kinodebüt im Film „Die Reue“ von Tengis Abuladse. Von 1986 bis 1991 gehörte Ninidze zum Ensemble des Georgischen National-Rustawelli Theaters. Weil in Georgien Bürgerkrieg herrschte, ging er Anfang der 90er-Jahre nach Österreich und ließ sich in Wien nieder. 1994 besetzte ihn der österreichische Regisseur Andreas Gruber in seinem bewegenden Fluchtdrama „Hasenjagd“. Nach und nach eroberte sich der geborene Georgier einen Platz in der deutschsprachigen Film- und Fernsehlandschaft. 2001 holte ihn Caroline Link für ihr Kino-Drama „Nirgendwo in Afrika“ vor die Kamera. Die Hauptrolle des Juden Walter Redlich, der 1938 mit seiner Familie vor den Nazis von Deutschland nach Kenia flüchtet, bedeutete für den Georgier den endgültigen Durchbruch. Seitdem folgten nicht nur viele Auftritte in deutschsprachigen Krimiserien und -Reihen, sondern auch zahlreiche Rollen in Fernsehfilmen. Zu Ninidze aktuellsten TV-Arbeiten gehört Joseph Vilsmaiers Thriller „Russisch Roulette“, in dem Merab Ninidze Anfang 2012 als mächtiger St. Petersburger Geschäftsmann Alexej Romanowitsch zu sehen war.

Merab Ninidze lebt in Wien.

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