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Leben & Werk

Melissa Lou Etheridge kommt am 29. Mai 1961 in Leavenworth, Kansas, zur Welt. Als Kind erlernt sie das Gitarrespiel, später wird sie am renommierten Berklee College in Boston aufgenommen. Abends singt sie in den Clubs Songs von Bruce Springsteen und Janis Joplin, mit welcher sie eine nicht von der Hand zu weisende Ähnlichkeit im Gesang verbindet. 1986 wird die selbstbewusste Musikerin von Island-Chef Chris Landau entdeckt. Das Debüt-Album „Melissa Etheridge“ erscheint 1988 und enthält den mit einem Grammy ausgezeichneten Song „Bring Me Some Water“. Trotz des Erfolges der Single kommt das Album vor allem in Europa nicht recht in die Gänge, was zum Teil an der allzu platten Produktion liegen mag: In einem Springsteen-artigen Sound singt Etheridge mit Joplin-artiger Stimme und gibt dabei das weibliche Rauhbein. Nach „Brave And Crazy“, mit welchem sie „nur“ in den USA zum Superstar avanciert, steht daher ein Image-Wechsel ins Haus. Melissa Etheridge tritt fortan betont weiblicher auf, schlägt zartere Klänge auf der akustischen Gitarre an und erobert damit schließlich auch die alte Welt im Sturm. Für „Never Enough“ (1992) erhält sie einen zweiten Grammy, für den Song „Come To My Window“ vom Album „Yes I Am“ (1993) den dritten. 1993 gibt sie bekannt, sie sei lesbisch und lebe mit der Schauspielerin Judy Cypher zusammen. Durch eine Samenspende von David Crosby hat das inzwischen getrennte Paar zwei Kinder. Als die Beziehung zerbricht, beginnt Etheridge, ihre Memoiren zu schreiben, die 2001 unter dem Titel „The Truth Is… My Life In Love And Music“ erscheinen. 2003 heiratet sie die Schauspielerin Tammy Lynn Michaels. 2004 erscheint ihr Album „Lucky“. Im Oktober desselben Jahres wird bei Melissa Etheridge Brustkrebs diagnostiziert, glücklicherweise in einem relativ frühen Stadium. Bei den Grammy Awards 2005 tritt sie zu Ehren von Janis Joplin im Duett mit der Newcomerin Joss Stone auf - durch die Chemotherapie kahlköpfig. Im Herbst erscheint das Best-Of-Album „Greatest Hits: The Road Less Traveled“.

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