Alle Bilder und Videos zu Melanie Griffith

Leben & Werk

Sie ist die sexy, naive und dumme Blondine in der Nachfolge von Judy Holliday und Marilyn Monroe und hat ein ähnliches Rollenrepertoire, selbst ihre „Oscar“-Nominierung als gutmütige, ausgenutzte und dann clever sich wehrende Sekretärin in Mike Nichols‘ „Die Waffen der Frauen“ zeugt davon. Melanie Griffith (geboren 1957 als Tochter von Tippi Hedren, mit der sie in dem Tier-Spektakel „Roar“ 1980 ein einziges Mal gemeinsam vor der Kamera stand) fing als Fotomodell an, gab sich Drogenexzessen mit ihrem zweifachen Ehemann (1976-1978, 1989-1994) Don Johnson („Miami Vice“) hin und hatte in Arthur Penns „Die heiße Spur“ eine Nebenrolle als junge Sexbombe. Umfangreichen TV-Arbeit folgten zwei Rollen als Stripperin in Abel Ferraras „Fear City“ und Brian de Palmas „Body Double.“ Den Durchbruch schaffte sie als „Gefährliche Freundin“, wo sie erst mit schwarzer Perücke, dann blond wie gewohnt, den Bürger Jeff Daniels um Job und Verstand bringt. Griffiths Sexbomben sind bei aller Naivität grundsympathisch, ob in „Fegefeuer der Eitelkeiten„, „Sommerparadies„, „Born Yesterday“ (wo sie die Judy-Holliday-Rolle im Remake des Films spielte) oder in „Taschengeld“, wo sie – wie so häufig in ihren Filmen – mit abgeschnittenen kurzen Jeans auftritt, die ihre langen Beine vorteilhaft zur Geltung bringen (vom Busen ganz zu schweigen, den sie in einer schönen Nebenrolle in „Nobody’s Fool“ als Gattin von Bruce Willis mütterlich für Paul Newman lüftet). Eine herrliche Parodie ihres Image bot sie in John Waters‘ „Cecil B. Demented„, in dem sie einen von einer Film-Terrorgang entführten B-Movie-Star spielte, der sich den Underground-Filmern anschließt. 1996 heiratete sie den Spanier Antonio Banderas, mit dem sie in der Verwechslungskomödie „Two much“ als Schwester von Daryl Hannah auftrat und der ihr sein Regiedebüt „Crazy in Alabama“ auf den Leib inszenierte.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

Wird oft zusammen gesucht

Kommentare