Kult-Action wird reanimiert

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Mel Gibson Poster

Wer tief genug gründelt, findet immer etwas, das noch keiner Frischzellenkur unterzogen wurde. Oder an das sich noch niemand herangetraut hat.

The one and only: Mel Gibson und Danny Glover als legendäres Cop-Duo Bild: Warner

Und gerade wenn du denkst, dass kein vernünftiger Kultkracher mehr sein Leben in Videotheken fristet, der noch nicht als Remake oder Reboot massakriert wurde, wird plötzlich einer davon ganz heiß gehandelt. Und du denkst dir erst: „Na klar. Stimmt natürlich“. Und gleich darauf: „Muss das echt sein?“.

Probieren wir gleich mal aus. Also: „Lethal Weapon„! Na bitte. Genau in der oben erwähnten Reihenfolge. Und ob das sein muss? Tja: Immerhin sind Profis mit an Bord, denen man so etwas wenigstens zutrauen könnte. An erster Stelle schon mal Produzent Joel Silver - der ja auch die original „Lethal Weapon“-Serie zu verantworten hat (ganz zu schweigen von den „Matrix„-Teilen).

Hinzu kommt als Regisseur Justin Lin, der ja schon die letzten beiden Teile von „Fast & Furious“ mit dem nötigen Drive ausgestattet hat. Als Autor wird Will Beall („Gangster Squad„) genannt. Und natürlich darf es auch an der erforderlichen Starpower nicht mangeln, weshalb Chris Hemsworth hier mal keinen Superhelden sonder nur einen Helden spielen soll.

Auch die Basis-Story ist gerüchtehalber schon durchgesickert: Hemsworth soll den Sohn eines legendären Polizisten spielen, der unbedingt in die großen Fußstapfen seinen Papas treten will. Mit Blick auf die Hautfarbe ist es also relativ risikoarm zu behaupten, dass es sich dabei um den Chaoten-Cop Martin Riggs handelt, im der Original natürlich gespielt von Mel Gibson.

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Die Chemie macht’s

Antwort auf die letzte und entscheidende Frage werden wir aber erst an dem Tag bekommen, an dem „Lionhunters“, wie das Projekt jetzt noch heißt, in die Kinos kommt: Wird es an Charme und Witz der alten Reihe anknüpfen können. Denn die lebte bekanntlich weder von überragender Action noch vom grandiosen Plot - sondern primär von Chemie, Geplänkel und Sprüchen zwischen den Hauptdarstellern Mel Gibson und Danny Glover. Und überhaupt: Soll dann vielleicht der 30-jährige Chris Hemsworth sagen „Ich bin zu alt für den Scheiß“? Eben.

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