Rom war schon immer vorne dabei, wenn es ums Thema Kultur ging. Da konnte der Fortschritt der Filmwelt nicht spurlos an der ewigen Stadt vorbei gehen.

"Das süße Leben" hielt 1960 Einzug in die "Cinecittà" Bild: Universum Film

Um mit den großen Vorbildern und Konkurrenten in den USA mithalten zu können, wurde am 29. Januar 1936 der Grundstein zur Filmstadt am Tiber gelegt. Die „Cinecittà“ sollte bald nach Fertigstellung einige der größten italienischen Filme hervorbringen. Auf über einem halben Quadratkilometer entlang der Via Tuscolana erstreckten sich 30 Studios, die Regisseuren wie Roberto Rossellini, Vittorio De Sica und Luchino Visconti ein zweites Zuhause boten.

1960 drehte Federico Fellini dort „Das süße Leben“ und beherbergte von da an alle seine Filme in den italienischen Studios. Doch auch Hollywood entdeckte das südeuropäische Flair für sich. In den 50er Jahren wurden „Ben Hur“ und „Quo Vadis“ vor Ort in Rom gedreht, ab 1964 hatte die „Cinecittà“ vor allem dank Italo-Western von Sergio Leone Hochkonjunktur.

Noch immer beliebt

Seit den Modernisierungsarbeiten 1997 zählen Martin ScorsesesGangs of New York“ und Mel GibsonsDie Passion Christi“ zu den bekanntesten Großproduktionen, die in letzter Zeit am Tiber entstanden sind.

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