Gibson verteidigt "Passionsspiele"

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Mel Gibsons eigenwilliges Drama „The Passion“ über die letzten Stunden Jesu Christi schlägt mal wieder hohe Wellen. Nach den jüngsten Unmutsäußerungen der jüdischen Gemeinde ist der Hollywood-Star nun - äußerst gereizt - an die Öffentlichkeit getreten.

Fest entschlossen: Mel Gibson

Die Vorwürfe, sein Film „The Passion“ wäre antisemitisch und würde den Juden die Schuld am Tode Jesu geben, hat Gibson umgehend zurückgewiesen. „Weder ich, noch mein Film sind fremdenfeindlich“, so der überzeugte Katholik, „ich hasse niemanden - vor allem nicht die Juden. Sie sind meine Freunde und Partner.“

„Antisemitismus steht nicht nur im Gegensatz zu meinen persönlichen Überzeugungen, sondern auch im Gegensatz zur Botschaft des Films“, so Gibson weiter. „Er soll inspirieren, nicht beleidigen.“

„The Passion“ ist nach „Der Mann ohne Gesicht“ und dem Oscar-gekrönten Schotten-Spektakel „Braveheart“ die dritte Regiearbeit Gibsons - und mit Sicherheit seine anspruchsvollste.

Der Film über die letzen Stunden Jesu Christi mit Jim Caviezel in der Hauptrolle wird komplett in lateinisch und aramäisch abgedreht. Für Sprachwissenschaftler und Historiker sicherlich hochinteressant - alle anderen müssen mit Untertiteln vorlieb nehmen.

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Kritik an dieser höchst ungewöhnlichen Vorgehensweise lässt „Mad Mel“ nicht gelten. „Man kann die Botschaft auch über Bilder vermitteln“, zeigte er sich Anfang des Jahres in einem Interview überzeugt - Sprache sei in diesem Film nicht so wichtig.

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