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Gibson verfilmt das Leben des Papstes

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Mel Gibson Poster
© Kurt Krieger

Gerade erst wurde das Kirchenoberhaupt würdevoll und im Beisein von Millionen von trauernden Anhängern der katholischen Kirche zu Grabe getragen, schon wird in Hollywood über eine Verfilmung des Lebens von Johannes Paul II. nachgedacht.

Mel Gibson wandelt wieder auf religiösen Pfaden Bild: Kurt Krieger

Dabei meldete sich Mel Gibson gleich zu Wort. Der streng gläubige Katholik hat durch seinen Skandalfilm „Die Passion Christi“ im vergangenen Jahr mit dem Papst sogar direkt zu tun gehabt. Dadurch kann er seine eigenen Erfahrungen hervorragend in das Biopic einbauen.

Gibson soll sogar schon das Ende des Films im Kasten haben - die starke Medienpräsenz in den letzten Stunden des Papstes macht’s möglich. Er schickte eine Produktionscrew und Kameramänner nach Rom, um auch die Beisetzung zu filmen. Offensichtlich will er sein Werk so realitätsnah wie möglich gestalten.

Schocker oder Hommage?

Ob die katholische Kirche von dem Vorhaben des Regisseurs begeistert ist, darf bezweifelt werden. Immerhin hat Gibson die Welt mit seiner blutigen Version der Kreuzigungsgeschichte schockiert. Der Vatikan hätte sich wahrscheinlich einen weniger provokativen Filmemacher für die Verfilmung des Lebens seines verstorbenen Oberhauptes gewünscht.

Doch andererseits hat Mel Gibson bereits Kompetenz im Umgang mit kirchlichen Angelegenheiten bewiesen und könnte Johannes Paul II. ein würdevolles Denkmal setzen.

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