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Leben & Werk

Zwischen 1939 und 1961 gehörte die flammend rothaarige Irin zu den großen weiblichen Hollywoodstars. 1921 in Dublin geboren, debütierte Maureen O’Hara in Alfred Hitchcocks einzigem Piratenfilm „Riff-Piraten“ und wurde schlagartig berühmt als wilde Zigeunerin Esmeralda in „Der Glöckner von Notre Dame“ (1939). Im Rollentyp der ebenso stolzen wie streitbaren Frau musste die hochgewachsene Rothaarige mit den grünen Augen kaum Konkurrenz fürchten. Regisseur John Ford, für den sie zuerst in „So grün war mein Tal“ als irische Bergarbeiterfrau spielte, liebte sie wegen des „Temperaments von zehn Vollbluthengsten“. Er setzte sie häufig ein, so als Ehefrau von John Wayne 1950 im Western „Rio Grande“ und vor allem in „Die Sieger“ (1952), eine irische Version von „Der Widerspenstigen Zähmung“, in dem sie buchstäblich mit Wayne ringt. O’Hara spielte in weiteren Filmen Fords („Mit Leib und Seele“) und wusste sich im Western („Buffalo Bill“, „Der Feuerkopf von Wyoming“), Kriegsfilm („Dem Adler gleich„) und Mantel-und-Degen-Film („Gegen alle Flaggen“, als Piratin neben Erroll Flynn), Abenteuerfilm („Feuer über Afrika“) und Orientfilm („Die Flamme von Arabien“) zu behaupten. O’Hara überführt mit Brian Keith in Sam Peckinpahs Western-Debüt „Gefährten des Todes“ 1961 eine Leiche durch Indianergebiet und zog sich nach weiteren Western mit Wayne („McLintock“, „Big Jake“) und James Stewart („Rancho River„) vom Film zurück, trat nur in wenigen TV-Filmen auf. 1990 hatte sie ein eindrucksvolles Comeback in John Hughes‘ „Mama, ich und wir zwei“ als resolute irische Mutter von John Candy und Witwe, in die sich Anthony Quinn verliebt. 1951 gründete sie eine eigene Produktionsgesellschaft.

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