Matthias Kiefersauer

Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Matthias Kiefersauer ist ein freier Drehbuch-Autor und Regisseur. Seine modernen Heimatfilme und -serien schreibt er gerne im bayerischen Dialekt.

Matthias Kiefersauer wurde 1973 im oberbayerischen Wolfratshausen geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Germanistik und begann als Praktikant und später als Volontär bei der Jugendsendung „Live aus dem Alabama“ vom Bayerischen Fernsehen seine TV-Karriere. Ab 1996 studierte Kiefersauer an der Hochschule für Fernsehen und Film in München Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Im Laufe des Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Bereich Spielfilm. Sein Dozent an der Filmhochschule, der Regisseur Franz Xaver Bogner, engagierte ihn für das Autoren-Team seiner TV-Serie „Café Meineid„. 2002 beendete Kiefersauer sein Studium an der Filmhochschule mit dem Kurzfilm „Wunderbare Tage“, über einen frustrierten Pfarrer, der den Gottesdienstbesuch mit Hilfe von Theateraufführungen attraktiver machen will. In den folgenden Arbeiten versuchte der Nachwuchs-Regisseur vor allem mit modernen Heimatfilmen und -serien ein zeitgenössisches Bayern-Bild zu zeichnen. 2006 entstand als Kiefersauers Langfilmdebüt die Komödie „Das große Hobeditzn“, gefolgt von dem bayerischen Drama „Baching“ (2008) über einen Mann, der einen Autounfall verursacht hat, bei dem eine Dreijährige starb. Nach Jahren in der Großstadt kommt er in sein bayerisches Heimatdorf Baching zurück, wo der Unfall einst passierte. Seit 2008 ist Kiefersauer außerdem als Regisseur für die Serie „Franzi“ mit Jule Ronstedt in der Titelrolle verantwortlich, die 2009 für den Deutschen Fernsehpreis und 2010 für den Grimme-Preis nominiert war. Im Frühjahr 2011 startete die dritte Staffel der erfolgreichen Familienserie aus der bayerischen Provinz.

Der Regisseur und Autor lebt mit seiner Familie in München.

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