Manchmal ist es besser nicht zu spielen

Kino.de Redaktion |

Matthew Broderick Poster

Es war 1983, als die Welt noch in zwei unverrückbare ideologische Blöcke geteilt war, die sich waffenstarrend gegenüberstanden, da gelangte ein Film ins Kino, der auf eine wundervoll naive und zugleich kongeniale Weise den Horror den nuklearen Holocausts vor Augen führte. Und philosophisch leichtfüßig die Abhängigkeit des Menschen von der Maschine anprangerte. Gemeint ist selbstverständlich der Klassiker WarGames - Kriegsspiele.

Die Story handelt vom 17-jährigen Hacker David Lightman (Matthew Broderick), der sich vermeintlich in den Rechner eines Spielherstellers hackt, um ein Spiel vor der Markteinführung zu spielen; tatsächlich landet er aber im Kern des "intelligenten" Supercomputers WOPR (War Operation Plan Response), der in der US-Verteidigungszentrale NORAD steht und im Falle eines sowjetischen Angriffs den Gegenschlag führen wird. Mit diesem Computer beginnt David "die Simulation" Weltweiter thermonuklearer Krieg zu spielen.

MGM hat nun den Drehbuchautor Noah Oppenheim beauftragt, ein zeitgemäßes Script für das Remake zu verfassen. Natürlich muss die Story nach so langer Zeit den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst werden, schließlich haben wir heute anstelle von zwei Systemen eine multipolare Welt. Das Thema der Cyberattacke ist allerdings virulent wie kaum jemals zuvor. Mit Seth Gordon scheint sich MGM auch bereits für einen Regisseur entschieden zu haben.

Zu den Kommentaren

News und Stories

  • Heldenregiment Harlem Hellfighters erscheint als Graphic Novel - Bald auch als Film?

    Ein bisher ungeschriebenes Kapitel ist eine Geschichte aus dem I. Weltkrieg, die des 369th US-Infantry Regiment, dessen ausschließlich schwarze Soldaten wegen überragender Tapferkeit immer wieder ausgezeichnet wurden. Trotz ihres Heldenmutes wurden sie daheim in den Zeitungen und Gazetten aber abfällig als Harlem Hellfighters tituliert. Sony sicherte sich nun die Rechte an der erst im April 2014 erscheinenden Graphic...

    Kino.de Redaktion  
  • US-Kinostart für "Margaret" mit Matt Damon gefunden

    Regisseur und Drehbuchautor Kenneth Lonergan bringt das seit längerem geplante Drama „Margaret“ in die US-Kinos. Bereits vor vier Jahren wurde ein erster Kinostart angekündigt, jedoch überarbeitete der Regisseur von „You can count on Me“ das bereits abgedrehte Werk mehrmals, bis es nun endlich einen Kinostart für den 30. September gefunden hat - wenn auch nur in ausgewählten US-Kinos. Die Hauptrollen sind mit Anna...

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Manchmal ist es besser nicht zu spielen

    Es war 1983, als die Welt noch in zwei unverrückbare ideologische Blöcke geteilt war, die sich waffenstarrend gegenüberstanden, da gelangte ein Film ins Kino, der auf eine wundervoll naive und zugleich kongeniale Weise den Horror den nuklearen Holocausts vor Augen führte. Und philosophisch leichtfüßig die Abhängigkeit des Menschen von der Maschine anprangerte. Gemeint ist selbstverständlich der Klassiker WarGames...

    Kino.de Redaktion  
  • Macht Ferris Bueller noch einmal blau?

    Einer der beliebtesten und kultigsten Filme der 80er Jahre ist Ferris macht blau, den der 2009 viel zu früh verstorbene Regisseur John Hughes 1986 in Szene setzte. Eine Fortsetzung der fröhlichen Schulschwänzkomödie kam für den Filmemacher und sein Team damals nicht in Frage, doch nun scheint es zunehmend Interesse an einem solchen Sequel zu geben. Drehbuchautor Rick Rapier gab nun bekannt, dass mittlerweile einige...

    Kino.de Redaktion  

Kommentare

  1. Startseite
  2. News
  3. Star-News
  4. Matthew Broderick
  5. Manchmal ist es besser nicht zu spielen