1. Kino.de
  2. Stars
  3. Matt Dillon
  4. News
  5. Beckinsale enttarnt CIA-Spitzel

Beckinsale enttarnt CIA-Spitzel

Ehemalige BEM-Accounts |

Matt Dillon Poster
© Kurt Krieger

Nachdem sich die Filmindustrie jahrelang mit Kommentaren zum aktuellen Zeitgeschehen zurückgehalten hat, entdeckt Hollywood nun die Schrecken des Irakkriegs und die damit verbundenen Verfehlungen der Bush-Regierung als Thema für politische Kinofilme.

Spielt eine zweifelhafte Reporterin: Kate Beckinsale Bild: Kurt Krieger

Nach Michael Moores Anti-Kriegs-Doku „Fahrenheit 9/11“ und dem packend realistischen Drama „Home of the Brave“ bringt Regisseur Rod Lurie („Rufmord - Jenseits der Moral„) nun das Politdrama „Nothing but the Truth“ auf die große Leinwand. Basierend auf seinem eigenen Drehbuch beleuchtet Lurie darin einen der größten Skandale der jüngsten amerikanischen Geschichte.

Kate Beckinsale

Wahrer Fall

Das Skript lehnt sich an die so genannte Plame-Affäre an: 2002 wurde der ehemalige US-Diplomat Joseph Wilson in den afrikanischen Staat Niger geschickt, um herauszufinden, ob der Irak dort waffenfähiges Uran kaufen wollte. Als er keinerlei Hinweise dafür fand, kehrte Wilson mit leeren Händen in die USA zurück. Die Bush-Regierung verwendete die angeblichen Uran-Käufe trotzdem als Begründung für Bombenangriffe gegen den Irak.

Bilderstrecke starten(86 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Matt Dillon

Als der Diplomat daraufhin einen kritischen Zeitungsartikel verfasste, rächte sich die US-Regierung, indem sie Informationen über die Geheimdiensttätigkeit von Wilsons Ehefrau Valerie Plame an die Medien weitergab. Die Journalisten, die über Plame berichteten, gerieten in die Kritik, weil sie die Regierungsmitarbeiter deckten, die Plame an die Presse verraten hatten. Als Folge wurde die Rolle der Medien in den USA heiß diskutiert.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare