Mary J. Blige

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Mary Jane Blige wird im Januar 1971 in der New Yorker Bronx geboren, wächst jedoch im Stadtteil Yonkers auf. Noch bevor sie einen Abschluss in der Tasche hat, verlässt sie die Schule und beginnt zu singen. Ihre Karriere startet mit einer Aufnahme von Anita Bakers „Caught Up In The Rapture“, das sie 1989 in einer Karaoke-Box in einem Kaufhaus einsingt. Das preisgünstige Demo wird fleißig verschickt. Schließlich zeigen sich Uptown Records an der Stimme interessiert und engagieren Mary als Background-Sängerin. Kurz darauf entdeckt auch der ehrgeizige Produzent Sean „Puffy“ Combs das Talent der jungen Sängerin und verhilft ihr 1992 zu einem von der Kritik hochgelobten Debüt-Album. „What’s The 411?“ verbindet HipHop und Soul zu einem neuen Genre, das besonders weibliche Künstler inspiriert - und Mary den Titel „Queen of HipHop Soul“ einbringt. Der Nachfolger „My Life“ ist zwar kommerziell weniger erfolgreich, doch in künstlerischer Hinsicht ein Durchbruch: Das Album wird zu einer der einflussreichsten Produktionen der Neunziger und ebnet der heutigen Generation von R&B-Sängerinnen den Weg. 1996 landet Mary J. Blige mit dem Song „Not Gon‘ Cry“ aus dem Soundtrack des Films „Waiting To Exhale“ einen Nummer-zwei-Hit. Das in Zusammenarbeit mit Jimmy Jam und Terry Lewis entstandene Album „Share My World“ (1997) wird trotz gemischter Resonanzen im Blätterwald ein großer kommerzieller Erfolg, 1998 folgt Marys erstes Live-Album, „The Tour“. Im Jahr darauf gelingt ihr mit dem selbstbetitelten vierten Album ein großer Wurf. Die Kritik jubelt, und „Mary“ verkauft sich über zwei Millionen Mal. Die Single „Family Affair“ vom 2001 erschienenen „No More Drama“ schießt im Herbst des Jahres an die Spitze der US-Charts und wird zu Marys bislang größtem Hit. Auch der Titelsong und die Nummer „Rainy Dayz“ erweisen sich als erfolgreiche Auskoppplungen. Mit dem Album „Love & Life“ erreicht Mary J. Blige 2003 schließlich Platin-Status. 2005 erscheint ihr zweites Live-Album, „An intimate Evening With Mary J. Blige - Live At The House Of Blues“. Mary ist mehrfache Gewinnerin des Grammy sowie der American Music Awards, Soul Train Music Awards und MTV Video Music Awards. Anfang 2006 legte die Sängerin mit „The Breakthrough“ ihr siebtes Studioalbum vor, das von Kritikern wie Plattenkäufern gleichermaßen gefeiert wurde und den Ausnahmestatus von Blige in der Soul/R’n’B-Szene ein weiteres Mal nachhaltig verdeutlichte.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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