Mary Elizabeth Winstead

Mary Elizabeth Winstead

Leben & Werk

Die US-amerikanische Schauspielerin verdrehte bereits „Scott Pilgrim“ den Kopf, oder sorgte dafür, dass Filmvater Bruce Willis in „Stirb Langsam 4.0“ eine Motivation für den Kampf gegen den Terror fand. Zuletzt überzeugte sie im Kammerspiel „10 Cloverfield Lane“.

Mary Elizabeth Winstead: Leben und frühe Filme

Als Nesthäckchen mit vier Geschwistern wurde Mary Elizabeth Winstead am 28.11.1984 in North Carolina, USA geboren. Bereits früh entdeckte man, dass sie hochbegabt ist und so übersprang sie mehrere Klassen. Bevor sie sich im Teenageralter der Schauspielerei hingab, wollte sie Balletttänzerin werden. Doch aufgrund ihrer hoch gewachsenen Figur wäre diese Tätigkeit zu anstrengend geworden.

Mit 13 Jahren stand Mary Elizabeth Winstead auf der Bühne am Broadway und war danach in kleineren Gastrollen im Fernsehen zu sehen. Im Disney-Superheldenfilm „Sky High“ übernahm sie erstmals eine Hauptrolle. Weltweite Aufmerksamkeit erhielt sie im Horrorfranchise „Final Destination 3“, in der sie mit ihren Freunden versucht dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.

Mary Elizabeth Winstead in der „Stirb Langsam“-Reihe

In den nächsten Jahren nahm sie Rollen in ganz unterschiedlichen Genres an. Zum einen lernte sie das Fürchten im Horror-Schocker „Black Christmas“, dann ging es im historischen Gewand über die Nacht in welcher „Bobby“ Kennedy ermordet wurde, oder zuletzt im überdrehten Actionfilm von Quentin TarantinoDeath Proof – Todsicher“ als aufgehender Stern am Filmhimmel.

Als taffe Tochter von John McClane alias Bruce Willis gelang ihr in „Stirb Langsam 4.0“ der internationale Durchbruch. Im Castingprozess setzte sie sich gegen so manche It-Girls wie Jessica Simpson oder Britney Spears durch und musste sich im Endprodukt gegen Terroristen behaupten. In der Fortsetzung „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ gab sie ein kurzes Intermezzo. Im Tanzdrama „Make it Happen“ konnte sie erneut ihrer Leidenschaft fürs Tanzen nachgehen.

Mary Elizabeth Winstead als Ramona in „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“

In „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ musste sich ihr Filmpartner Michael Cera gegen die sieben bösen Ex-Freunde von Mary Elizabeth Winstead durchsetzen um ihr Herz zu erobern. Für ihre Rolle durchlief sie zwei Monate Kampftraining, sodass sie ihre Stunts selbst performen konnte. Eine weitere Hauptrolle konnte sie für das Prequel „The Thing“ ergattern und wird von einem Alien in den Wahnsinn getrieben.

Von ihrer dramatischen Seite zeigt sich Mary Elizabeth Winstead als Alkoholsüchtige in „Smashed“ und porträtiert im nicht ganz ernst gemeinten Actionhorror „Abraham Lincoln Vampirjäger“ die First Lady Mary Todd Lincoln an der Seite von Benjamin Walker. Als Schwester von Miles Teller in „The Spectacular Now“ gibt sie ihm den nötigen Schubser, um sich seinen inneren Dämonen zu stellen.

Mary Elizabeth Winstead im Kammerspiel „10 Cloverfield Lane“

Neben Rollen in Indiefilmen wie „Faults“ oder „Alex of Venice“ spielt sie im Journalistik-Thriller „Kill the Messenger“ die Chefin von Jeremy Renner. Im kurzlebigen US-Remake des französischen Originals „The Returned“ übernahm sie eine der Hauptrollen. In der sechsteiligen Miniserie „Mercy Street“ arbeitet sie als Krankenschwester zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs. In der kuriosen SciFi-Serie mit bitterem politischer Unterton entdeckt sie in “BrainDead”, dass Politiker in ihrem Handeln von Aliens gesteuert werden.

Für den Psycho-Thriller „10 Cloverfield Lane“ erwacht sie in einem Bunker 10 Meter unter der Erde und findet sich an der Seite von John Goodman und John Gallagher Jr. wieder. Ohne viele Informationen aus der Außenwelt muss sie davon ausgehen, dass die Welt, wie sie sie kannte, in einem globalen Angriff zerstört wurde. Ihre eindringliche Performance bescherte ihr sehr gute Kritiken. 2016 ist Mary Elizabeth Winstead zudem neben Daniel Radcliffe und Paul Dano im Indiefilm „Swiss Army Man“ zu sehen sowie als die Ex-Freundin von John Krasinski in “The Hollars“. Auf den kleineren Bildschirmen ist sie in der 3. Staffel der preisgekrönten Krimi-Serie “Fargo” zu sehen.

Mary Elizabeth Winstead privat

Seit 2010 ist Mary Elizabeth Winstead mit dem Autor Riley Stearns verheiratet, den sie mit 18 Jahren auf einer Kreuzfahrt kennenlernte. Neben der Schauspielerei ist sie auch als Musikerin tätig. Gemeinsam mit dem Musikproduzenten Dan the Automator gründete sie 2013 die Band ‘Got a Girl’. Das Duo lernte sich 2010 bei der gemeinsamen Arbeit für „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ kennen und beschloss ihren HipHop-Stil mit französischen Indieklängen zu mixen.

Während Kickboxen und Jogging auf ihrem täglichen Workout-Plan steht, macht sich die Amerikanerin gegen das sogenannte „Body Shaming“ stark – jede Person soll essen können worauf sie Lust haben. Die Schauspielern ist auf Twitter und Instagram zu finden.

Bilder

News & Stories

Filme und Serien

Weitere Stars

Kommentare