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Leben & Werk

Kanadischer Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. Martin Short ist vor allem als Comedian in Fernsehserien bekannt und hat in zahlreichen Spielfilmen in komischen Nebenrollen als quirliger, neurotischer, hypochondrischer und immer liebenswert grotesker Charakter geglänzt. Der kleinwüchsige Komiker ist in TV-Shows seinem alter ego Jiminy Glick (die Grille aus Walt Disneys „Pinocchio“) überaus ähnlich. Jiminy (Shorts Spitzname) wurde eigenständiger Charakter und

Hauptfigur der TV-Show „Primetime Glick“ (2001) und des Spielfilms „Jiminy Glick in La La World - Jiminy Glick in Gaga World“ (2005). Short gilt als Meister der Imitation und Personifizierung von Berühmtheiten von Sir Sean Connery bis Saddam Hussein. Seine Charakteren tragen Namen wie Jack Putter, Ned Nederlander oder Frank Eggelhoffer, aber Short spielt auch zehnjährige Jungen wie den teuflischen „Clifford - Das kleine Scheusal“ (1994). Shorts One Man Show „Martin Short: Fame Becomes Me“ war 2006 ein gesellschaftliches Ereignis in New York.

Martin Hayter Short wurde 1950 in Hamilton, Ontario als Sohn des Präsidenten einer Autofirma und einer Musikerin und jüngstes von fünf Geschwistern geboren. Er wollte ursprünglich Sozialarbeiter werden, ging während der Studentenzeit zum Theater und zum Kabarett und schloss sich Torontos später legendär werdender Comedytruppe Second City an. Seit 1972 in Fernsehserien („The David Steinberg Show“) präsent, schaffte Short 1982 den Durchbruch in „Saturday Night Live“, wo er durch die Jahre bis 2005 regelmäßig auftrat. Short war in TV-Serien von „Love Boat“ (1974) bis „Law & Order“ (2004) und als Onkel in „Arrested Development“ (2005; Vorbild für das deutsche „Arme Millionäre„) zu sehen und spielte in Fantasy-Produktionen, so den Verrückten Hutmacher in „Alice im Wunderland“ (TV 1999). Eigene Fernsehshows entstanden 1994 („The Martin Short Show“) und 1999 („Martin Short Show“).

Im Spielfilmbereich debütierte Short 1986 in der SF-Komödie „Die Reise ins Ich“ als der Hypochonder, in dessen Körper Pilot Dennis Quaid gerät. Short stand mit Chevy Chase und Steve Martin in der Western-Komödie „Drei Amigos“ und mit Nick Nolte in der Tragikomödie „Das Bankentrio“ (1989) vor der Kamera, aber keiner der Filme machte ihn zum Star. Dafür prägte Short Familienfilme in extravaganten Nebenrollen wie der des Hochzeitsmanagers Eggelhoffer in den beiden „Vater der Braut“-Komödien mit Steve Martin und als Jack Frost, vor dem Tim Allen in „Santa Clause 3: Eine frostige Bescherung“ (2006) Weihnachten retten muss.

Martin Short wurde 1982 mit dem Emmy Award und dem Nelly Award, 1993 für Neil Simons „The Goodbye Girl“ mit dem Theatre World Award und 1999 für das Musical „Little Me“ mit dem Tony Award ausgezeichnet. Seit 1994 ist er Member of the Royal Order of Canada.

Martin Short ist seit 1980 mit der Schauspielerin Nancy Dolman verheiratet. Sie haben drei Kinder.

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