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Leben & Werk

Martin Held schlüpfte als Schauspieler in die Rolle den SS-Manns Heydrich, eines Oberstaatsanwalts mit brauner Vergangenheit oder des Anführers einer Gruppe alter Männer, die sich auf Ganovenjagd begibt. Der Berliner Held spielt immer glaubwürdig, ob er nun einen einfachen Mann oder einen gerissenen Betrüger, einen Professor oder einen General darstellt. Seine Spielweise bedient sich oft feiner ironischer Brechungen, seine Mimik ist äußerst wandlungsfähig.

Martin Held wurde 1908 in Berlin geboren. Nach einer Lehre als Feinmechaniker absolvierte er eine Schauspielausbildung in Ostpreußen. Nach einigen Engagements spielte er 1947 bei der Erstaufführung in Frankfurt am Main den General Harras in Zuckmayers „Des Teufels General“. Sein erster Filmauftritt folgte 1951 im Melodram „Schwarze Augen“. In erster Ehe war Martin Held mit der Schauspielerin Lilo Dietrich verheiratet. Ebenfalls Schauspielerin war seine zweite Frau Lore Hartling, die er 1967 heiratete. Am 31. Januar 1992 verstarb der beliebte Film- und Theaterschauspieler in Berlin.

Schon in einem seiner frühen Filme, „Canaris“ von Alfred Weidenmann (1954), erhielt Held als bester Nebendarsteller das Filmband in Gold für seine Rolle des Heydrich. 1955 folgte „Alibi“, in dem er den nur schwer durchschaubaren Ehemann des Mordopfers spielte. In „Der Hauptmann von Köpenick“ (1956) zeigte Held sein ganzes Können, ebenso wie in „Rosen für den Staatsanwalt“ (1959), in dem er den Staatsanwalt Dr. Schramm darstellt, den seine NS-Vergangenheit einholt. Wichtige Rollen hatte Held auch in „Die Herren mit der weißen Weste“ (1969) und „Unordnung und frühes Leid“ (1976). Sein letzter Kinofilm war „Der Pfingstausflug“ (1979), in dem er mit Elisabeth Berger ein Seniorenpaar gibt, das aus dem Altersheim davonläuft.

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