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„Es hat nur eine Stunde Spaß gemacht“: Mark Wahlberg bereut massive Gewichtszunahme für neuen Film

„Es hat nur eine Stunde Spaß gemacht“: Mark Wahlberg bereut massive Gewichtszunahme für neuen Film
© Netflix/Daniel McFadden

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Für das Drama „Stu“ hat sich Mark Wahlberg einige Kilos zugelegt. Obwohl er sich zunächst darauf gefreut hatte, bereute er es später, so Wahlberg.

Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 05.06.1971 in Dorchester, Massachusetts  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer

Die höchste Kunst des Schauspiels besteht darin, voll und ganz in der zu spielenden Rolle aufzugehen. Um einen Charakter – vor allem solche, die auf einer echten Persönlichkeit beruhen – glaubwürdig spielen zu können, bedienen sich die Schauspieler*innen nicht nur eigener und fremder Erinnerungen, manchmal unterziehen sie auch ihrem Körper einer Transformation, um dem Ausgangsmaterial noch näher zu kommen: Robert De Niro trainierte erst hart für die Rolle des Boxers Jake LaMotta in Martin ScorsesesWie ein wilder Stier“, nur um dann fast 30 Kilos zuzunehmen, um den älteren LaMotta verkörpern zu können.

Für viele noch immer Mark Wahlbergs bester Film: „Boogie Nights“ könnt ihr über Amazon streamen

Diesen Weg ist nun auch Mark Wahlberg gegangen. Auch wenn man den 50-Jährigen nicht unbedingt mit akribischem Method Acting in Verbindung bringen würde, begann er seine Schauspielkarriere doch im Charakterfach, bevor er ins Actionlager wechselte. Man denke nur an den großartigen „Boogie Nights“. Schon für Michael BaysPain & Gain“ hatte sich Wahlberg innerhalb von sieben Wochen knapp 20 weitere Kilos an Muskelmasse zugelegt, um den Bodybuilder Daniel Lugo realistischer spielen zu können.

Doch das dürfte Wahlberg im Grunde gar nicht allzu schwergefallen sein, denn er steht eigenen Angaben zufolge jeden Tag bereits um 2:30 Uhr morgens auf, um trainieren zu können. Anders war es dagegen bei seinem neuen Filmprojekt „Stu“. In dem Biopic spielt er den Boxer Stuart Long, der zum Priester wird. Und das machte es notwendig, dass Wahlberg erst ganz fit und dann ganz dick wird. Genauer gesagt musste er in drei Wochen knapp 15 Kilos an Gewicht zulegen. Vor allem das Zunehmen machte ihm zu schaffen, wie er gegenüber Jimmy Fallon in der Tonight Show wissen ließ:

„Unglücklicherweise musste ich zwei Wochen lang 7.000 Kalorien [am Tag] und dann zwei weitere Wochen lang 11.000 Kalorien zu mir nehmen. Und es hat vielleicht eine Stunde lang Spaß gemacht. Es ist so eine harte, körperliche Sache. Um Gewicht zu verlieren, kämpft man sich einfach durch; man isst nichts und trainiert. Und hier: Selbst wenn man satt ist, steht man nach einer Mahlzeit auf und hat eine weitere Mahlzeit. Ich aß alle drei Stunden. Es war kein Spaß.“

Zum Vergleich: 11.000 Kalorien wären ungefähr 22 Hamburger am Tag oder 11 Döner.

Mark Wahlberg und Robert De Niro sind nicht die einzigen Stars, die für ihre Rollen zunehmen mussten, wie dieses Video zeigt:

Für „Stu“: Mark Wahlberg freute sich zunächst noch auf das viele Essen

In „Stu“ basiert die Handlung auf wahren Begebenheiten um den ehemaligen Boxer Stuart Long, der nach einer Kieferoperation den Boxsport an den Nagel hängen musste. Nach einem folgenschweren Unfall fand er zu Gott und wurde katholischer Priester. 2014 starb er mit nur 50 Jahren.

Über Jahre soll Wahlberg versucht haben, das Filmprojekt zu realisieren. In Rosalind Ross, Freundin von Mel Gibson, der ebenfalls mitspielt, fand er die geeignete Partnerin als Regisseurin und Drehbuchautorin. Und Wahlberg gibt wirklich 100 Prozent für den Film, wie man sehen kann:

Da versteht es sich von selbst, dass er sich auch durch die Mahlzeiten kämpft ohne Wenn und Aber. Dabei hat er es sich zu Beginn noch richtig schön vorgestellt, mal endlich eine Pause von seinem strengen Trainings- und Ernährungsplan zu nehmen (via Jimmy Kimmel Live):

„Nachdem die Box-Szenen im Kasten sind, muss ich so viel Gewicht zulegen wie möglich während des Films, also stelle ich mich der Herausforderung, 15 Kilos in den nächsten sechs Wochen zuzulegen. Sie wollen, dass ich es so gesund wie möglich angehe. Ich sagte nur, ‚Hey, ich folge schon so lange einem so harten Ernährungsplan, ich werde einfach alles in Sichtweite essen.‘ Ich will in Bäckereien, ich will zu Denny’s, ich will Pfannkuchen. Ich will alles, was ich in die Hände bekommen kann.“

Ihr wärt selbst gern die Hauptfigur in einem Film? Macht den Test und seht, in welchem:

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