Mark Steven Johnson

Producer • Regisseur • Drehbuchautor
Mark Steven Johnson Poster

Leben & Werk

Amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Sein Einstieg in die Filmbranche war auf Anhieb ein Erfolg. Für Jack Lemmon und Walter Matthau schrieb Mark Steven Johnson die Drehbücher zu den Komödien „Ein verrücktes Paar“ und „Der dritte Frühling“, Kassenknüller der 1990er Jahre. Später wechselte er das Genre und entwickelte als Autor/Regisseur Filme um die Marvel-Comic-Superhelden „Daredevil“ und „Ghost Rider“, deren gemischte Aufnahme nicht zum Franchise führte. Auf vertrautem Terrain, schickte Johnson in der turbulenten romantischen Komödie „When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel“ (2010) Kristen Bell als von der Liebe desillusionierte New Yorkerin nach Rom, wo sie nach dem Griff zu Münzen im Zauberbrunnen von fünf Männern umworben wird.

Mark Steven Johnson wurde 1964 in Hastings, Minnesota, geboren und studierte Journalismus an der Winona State University, bevor er an die California State University in Long Beach wechselte und das Filmstudium mit dem Bachelor of Arts abschloss. Er begann seine Karriere als Assistent eines Anwalts für Fernseh-Rechte bei Orion Pictures und schrieb in seiner Freizeit das Skript zu „Grumpy Old Men – Ein verrücktes Paar“ (1993), das als perfides Katz-&-Maus-Spiel um Liebe im Rentenalter auch jugendliche Zuschauer amüsierte und Jack Lemmon (mit Leidensmiene) und Walter Matthau (mit verschlagenem Knautschgesicht) ein Comeback bescherte. Die Fortsetzung „Der dritte Frühling“ (1995), in dem sich die Alten um Diva Sophia Loren balgen, wurde noch erfolgreicher.

Es folgten Drehbücher für die Kleinstadtkomödie „Big Bully – Mein liebster Feind“ (1995, mit Rick Moranis und Tom Arnold), die Polizeikomödie „Cops and Robbersons“ (1996, mit Chevy Chase und Jack Palance) und den Familienfilm „Jack Frost – Der coolste Dad der Welt“ (1998, mit Michael Keaton als tröstender Schneemann). Johnson gab sein Regiedebüt 1999 mit der Tragikomödie „Simon Birch„, freie Adaption des Romans „A Prayer for Owen Meaney“ von John Irving: Die Freundschaft zwischen „Zwerg“ Simon und dem „Bastard“ Owen, wird in einer Kleinstadt auf die Probe gestellt.

Ins Pantheon der Superhelden führte Johnsons zweite Regiearbeit „Daredevil“ (2003) um den blinden Anwalt (Ben Affleck), der mit Maske und bordeauxrotem Kampfanzug gegen die New Yorker Unterwelt antritt. Mit „Elektra“ (2005) wurde ein Spin-Off mit Jennifer Garner als Messer-Killerin entwickelt, für das Johnson nur als Executive Producer zuständig war. Wieder als Regisseur, inszenierte er die Marvel-Comic-Adaption „Ghost Rider“ (2007) um Stunt Driver Johnny Blade (Nicholas Cage) und seine Inkarnationen als Rocker und Cowboy. Er war als Regisseur für die Adaption der bislang nicht verfilmten britischen Comic-Reihe „The Preacher“ vorgesehen, stieg aber aus ungenannten Gründen aus.

1997 gründete Johnson mit dem Produzenten Gary Foster die Firma Horseshoe Bay Productions („The Score„, „Daredevil“, Elektra“).

Johnson ist mit Schauspielerin Suzie Johnson („Daredevil“) verheiratet. (geh)

News und Stories

Kommentare