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Mark Spoon

Schauspieler

Leben & Werk

Mark Spoon zählt neben Westbam, Carl Cox und Sven Väth zu den großen Namen der deutschen Techno-Szene. Mit dem Projekt Jam & Spoon konnte der unter dem bürgerlichen Namen Markus Löffler am 27. November 1966 in Frankfurt geborene DJ und Produzent etliche - auch internationale - Chartnotierungen verzeichnen. Legendär sind seine Auftritte bei Veranstaltungen wie der Mayday oder der Berliner Love Parade. 1995 wird sein Ausspruch „Warum seid ihr so leise?“ zum Schlachtruf für die Techno-Gemeinde. Zu Beginn der neunziger Jahre arbeitet Spoon bei der Plattenfirma Logic Records, wo er unter anderem den erfolgreichen Dance-Act Snap! und Dr. Alban („Informer“) betreut. Im Duo mit Jam El Mar alias Rolf Elmer setzt er als eine Hälfte von Jam & Spoon von 1993 an neue Trends, die eine melodiösere Variante des Techno etabliert. Der Titel „Stella“ von der 1992 veröffentlichten EP „Tales From Dancographic Oceans“ katapultiert die beiden (die auch unter den Namen „Tokyo Ghetto Pussy“ und „Storm“ zusammenarbeiten) in die obere Liga deutscher Club-Spezialisten. Das von Plavka Lonich gesungene „Right In The Night“ verbindet im Folgejahr Trance-Elemente mit akustischen Gitarren und wird zum ersten „regulären“ Charterfolg von Jam & Spoon. Auch die kurz darauf erschienenen Alben „Tripomatic Fairy Tales 2001“ und „Tripomatic Fairy Tales 2002“ sowie das spätere „Kaleidoscope Skies“ (1997) setzen das Konzept charttauglicher Tanznummern weiter fort. Neben ihrer eigenen musikalischen Tätigkeit sind Elmer und Löffler auch stets als Produzententeam aktiv. In ihrer Kundenkartei finden sich unter anderem Moby, Enigma und Queen. Im Jahr 2000 gelingt Jam & Spoon mit einer Remix-Version des Giorgio-Moroder-Titels „The Chase“ ein Nummer-eins-Club-Erfolg in den Vereinigten Staaten, im Juni 2002 gefolgt von „Be.Angeled„. Auf dem letzten Album des Duos, dem 2004 erschienenen „Tripomatic Fairy Tales 3003“, zeugt die Liste der Gastsänger von dem Einfluss, den Jam & Spoon auf die Entwicklung der modernen Tanzmusik haben: Jim Kerr (Simple Minds) und Midge Ure (Ultravox), Tricky und Xavier Naidoo folgen der Einladung. 2005 wird Mark Spoon für seine Arbeit mit dem Deutschen Dance Music Award ausgezeichnet. Am 11. Januar 2006 findet man ihn in seiner Berliner Wohnung tot auf. Er starb an einem Herzinfarkt.

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