Leben & Werk

Die lesbische Liebesgeschichte „The Fox“, nach einer Vorlage von D.H. Lawrence, wurde der Regieeinstand des ehemaligen Barpianisten und TV-Schauspielers Mark Rydell, der damit 1967 einen „Golden Globe“ als bester Regisseur gewann. Sein erfolgreichster Film wurde die melancholische Familien- und Herbstgeschichte „Am goldenen See“, von deren zehn „Oscar“-Nominierungen drei „Oscars“ (für Henry Fonda, Katherine Hepburn und das Drehbuch von Ernest Thompson) abfielen. Rydell, der häufig in Cameos zu sehen ist („Der Tod kennt keine Wiederkehr„, „Havanna“), inszenierte Steve McQueen in einer seiner seltenen komischen Rollen als Südstaaten-Tunichtgut Boon Hoggenback in der William-Faulkner- erfilmung „Der Gauner“ und den alten Haudegen John Wayne in dem Western „Die Cowboys“, wo der Duke von Bruce Dern erschossen wird. Er verhalf Bette Midler als selbstzerstörerischer Rock-Sängerin in „The Rose“ zu einer „Oscar“-Nominierung und in dem Truppenbetreuungsfilm „For the Boys“ (mit James Caan) zur einer zweiten. Rydell ließ Mel Gibson als Farmer und Gatte von Sissy Spacek in „Menschen am Fluss“ (fünf „Oscar“-Nominierungen) gegen gewaltige Überschwemmungskatastrophen in den Südstaaten antreten. Zu seinen stets dramatisch wirksamen Filmen zählen das Matrosendrama „Zapfenstreich“ (mit James Caan), ein Film im improvisierten Look des New Hollywood, und die Einbruch-Komödie „Und morgen wird ein Ding gedreht“ (mit Caan, Diane Keaton und Elliott Gould als Gauner um die Jahrhundertwende). Rydell, der auch als Produzent tätig ist, wagte sich 1993 mit „Begegnungen“ an ein melodramatisches Remake des französischen Klassikers „Die Dinge des Lebens“ (1968) von Claude Sautet. Die Rollen von Romy Schneider, Michel Piccoli und Lea Massari wurden von Sharon Stone, Richard Gere und Lolita Davidovich gespielt.

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