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Leben & Werk

Der ehemalige Lokaljournalist für die Yorkshire Evening Post und Englischlehrer am Loughton College machte in Kneipen mit Bands wie den Café Racers oder Brewers Droop seine ersten musikalischen Erfahrungen. Mark Knopfler, geboren am 12. August 1949 in Glasgow, begann im Alter von fünfzehn Jahren, sich intensiv mit der Gitarre zu beschäftigen. Schon früh entwickelte der rechtshändig spielende Linkshänder sein Markenzeichen, die für ihn typische Fingerpicking-Technik, bei der ganz auf den Einsatz eines Plektrums verzichtet wird. Knopfler orientierte sich dabei an Jazzern wie Wes Montgomery ebenso wie an der klassischen Country-Gitarre eines Chet Atkins. Mit der Spielart hat er auch einem ewigen Gitarrenklassiker zu neuer Popularität verholfen: Knopfler und die rote Fender Stratocaster sind seit Jahrzehnten ein unzertrennliches Paar. Im Juli 1977 zog der scheue Musiker gemeinsam mit seinem Bruder, dem Sozialarbeiter David (Gitarre), in eine Wohnung in London. Dessen Kumpel John Illsley (ein Bass spielender Soziologe) und der von der Gruppe Spring kommende Schlagzeuger Pick Withers schlossen sich zu einer Band zusammen, die sich nach ihren leeren Kassen Dire Straits nennt. Das erste Demo-Band verschlang 120 Pfund, eine Investition, die sich lohnen sollte. Mit den Dire Straits gelangte Knopfler zu Weltruhm. Selten hatte die Welt ein derart ausgefeiltes und wegweisendes Debüt-Album gehört („Dire Straits“, 1978). Die LP „Brothers In Arms“ (1985) brach schließlich sämtliche Rekorde. Die erste Single „Sultans Of Swing“ (1978) wird wohl auf alle Zeiten ein Evergreen fürs Radio bleiben. Doch die Rolle des Bandchefs, Sängers und Komponisten schien den Ausnahmegitarristen nicht ganz auszufüllen. Nebenbei schreibt er Filmmusik („Local Hero„, „Last Exit To Brooklyn„, „Wag The Dog„), gründet mit Freunden eine Zweitcombo (The Notting Hillbillies) und versucht sich mit durchschlagendem Erfolg im Produzentenfach (zum Beispiel für Bob Dylan und dessen Alben „Infidels“ und „Slow Train Coming“). Mit „Golden Heart“ zementierte er 1996 die Entscheidung, fortan nur noch als Solokünstler tätig zu sein. 2004 erscheint das Album „Shangri-La“. Insgesamt kann der Vater von vier Kindern und Ehrendoktor heute auf weltweit über 100 Millionen verkaufter Alben zurückblicken. Nach „The Trawlerman’s Song EP“ im Jahr 2005 verbündete sich Knopfler ein Jahr später mit Emmylou Harris und veröfffentlichte mit ihr das Album „All The Roadrunning“, das ohne Umweg auf Platz drei der MusikWoche Top 100 Longplay debütierte.

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