Erneut schließen sich Mark Gatiss und Steven Moffat zusammen, um einen Klassiker für das TV und Netflix zu adaptieren. Und wieder handelt es sich um eine Figur aus der Literatur, die ein ganzes Genre initiiert hat und schon zigfach adaptiert wurde: Dracula!

Aktuell befindet sich die neue TV-Serie noch in der Entstehungsphase, aber Mark Gatiss und Steven Moffat, die einige der „Sherlock„-Episoden schon als Team geschrieben haben, gaben gegenüber Variety bekannt, dass sie eine Umsetzung der als Serie planen. Wieder in einem Mini-Format mit Folgen in Filmlänge. Produziert wird das blutige Spektakel von Moffats Frau Sue Vertue (Hartswood Films).

Der Hauptcast ist gefunden

Die Rolle des charismatischen Blutsaugers hat Claes Bang bekommen („The Affair“). Der dänische Schauspieler ist auch häufiger im deutschen Fernsehen – meistens in der Rolle des Dänen – zu sehen gewesen. So zum Beispiel in „Der Landarzt“ oder im „Notruf Hafenkante“. Bei „Die Brücke – Transit in den Tod“ spielte er den Gigolo Claudio.

An seiner Seite spielen Dolly Wells und John Heffernan weitere zentrale Figuren. Welche Rollen das genau sind, bleibt noch im Verborgenen. Außerdem wurden Joanna Scanlan, Morfydd Clark und Lujza Richter verpflichtet.

2019: Start der Dreharbeiten im Frühling

In einem Interview, in dem es hauptsächlich um die Fortsetzung von „Sherlock“ ging, sagte Mark Gatiss, dass beabsichtigt sei, mit den Dreharbeiten im nächsten Jahr zu starten. Dann würde es aber noch zwei bis drei Jahre dauern, bis die Serie wirklich das Licht des Bildschirms erblickt.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Netflix den weltweiten Vertrieb der neuen Serie übernehmen wird, in Großbritannien läuft sie in der BBC. Ob das den Start beschleunigt, ist noch unklar, aber vielleicht sehen wir doch schon 2020 das neue Erzeugnis. Zunächst sind drei Folgen mit einer Länge von jeweils 90 Minuten geplant.

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Gatiss & Moffat schreiben neue Dracula-TV-Serie

dracula 1958
Mark Gatiss, der als Produzent, Schauspieler und Drehbuchautor tätig ist und allen „Sherlock“-Fans mindestens als dessen Bruder Mycroft Holmes bekannt sein sollte, hat schon in der Vergangenheit seine Liebe zu klassischen Horrorfilmen betont. Besonders die „Dracula“-Version von 1958 mit Peter Cushing und Christopher Lee hob er lobend hervor.

In welche Richtung die TV-Horror-Serie „Dracula“ genau gehen soll, ist aber bislang noch unklar. Der Klassiker soll aber nicht wie bei „Sherlock“ in die heutige Zeit versetzt werden, sondern wie der Vampirroman im Jahre 1897 spielen.

 

Mark Gatiss und Steven Moffat haben nicht nur bei „Sherlock“ erfolgreich zusammen gearbeitet, sondern waren auch bei der Sci-Fi-Kult-Serie „Doctor Who“ schon zeitweise ein Team. Gatiss hat seit 2005 sechs Episoden geschrieben und in vier mitgespielt, während Moffat als Autor seit 2005 und ab 2010 auch als Showrunner an dem TV-Projekt gearbeitet hat. Nach dem diesjährigen Weihnachtsspecial tritt er von allen Aufgaben bei „Doctor Who“ zurück. Man kann also unterstellen, dass dieses versierte Duo eine solche Idee möglicherweise sehr zum Wohlgefallen der Horrorfans jenseits von „Twilight“ umsetzen kann. Gatiss hat übrigens erst kürzlich den durstigen Grafen selbst gespielt, allerdings in einer Radio-Version der Geschichte, die zum Jubiläum des Buchs veröffentlicht wurde.

Die letzte neue TV-Serie im Vampirbereich mit dem bekanntesten Vampir der Welt im Zentrum, die unter dem Namen „Dracula“ firmierte, hat NBC im Jahr 2013 produziert. Die Serie hat nur eine Staffel geschafft.

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