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Marie-Christine Barrault

Schauspieler

Leben & Werk

Die Nichte des großen Theaterschauspielers Jean-Louis Barrault wurde von Eric Rohmer für den Film entdeckt. In seinen „Moralischen Geschichten“ setzte er Marie-Christine Barault in „Meine Nacht mit Maud“ als mit Jean-Louis Trintignant verheiratete junge katholische Frau mit Prinzipien ein. Die langbeinige Blondine mit dem etwas kühlen Blick und der heißkalten Ausstrahlung, die ihr zugleich etwas Rigoroses und Leidenschaftliches gibt, hatte ihren größten Erfolg in „Cousin, Cousine„, wo sie mit dem Schwager (Victor Lanoux) in der berühmten Badewannen-Szene zu sehen ist. Geboren 1944 in Paris, studierte Barrault auf dem Konservatorium und arbeitete zwei Jahre unter ihrem Onkel im Théatre de France. International war sie als kinderverrückte Ex-Ehefrau des Regisseurs in Woody Allens „Stardust Memories„, als Freundin von Elisabeth Trissenaar und Hanna Schygulla in Andrzej Wajdas „Eine Liebe in Deutschland“ und vor allem als elegante Dame der Pariser Gesellschaft, als Madame Verdurin, die in Volker Schlöndorffs Marcel-Proust-Verfilmung „Eine Liebe von Swann“ der Abendgesellschaft vorsitzt, zu sehen. In der turbulenten Beziehungskomödie „Vaudeville“ verlässt sie ihren Ehemann, und in Jean-Charles Tacchellas „Der kleine Tod der feinen Damen“ war sie als Jacquette de Bourdeille eine der Edelfrauen des 16. Jahrhunderts, die Richard Bohringer als Chevalier de Brantome verführt. Barrault arbeitet weiterhin für das Theater, und war im Fernsehen unter anderem als „Jenny Marx“, die preußische Aristokratin, die die Ehefrau von Karl Marx wurde, zu sehen.

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