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Leben & Werk

1950 wurde Marianne Koch, die eigentlich Ärztin werden wollte und diesen Traum später auch wahr machte, für den Film entdeckt. Sie spielte neben Schauspielergrößen wie Curd Jürgens, Clint Eastwood und Gregory Peck. Typisch für sie waren ihre Natürlichkeit und Anmut. Ihr anfängliches Klischee des „lieben Mädchens“ vermochte sie schnell zu durchbrechen. Sie stellte die mutige Journalistin dar, die patente Landärztin, sie konnte frivol erscheinen und scheute sich auch nicht, eine Lesbe zu spielen. Neben zahlreichen Fernsehauftritten wird einem Millionenpublikum vor allem ihre Mitwirkung an der TV-Sendung „Was bin ich?“ mit Robert Lembke in Erinnerung bleiben. Sie gehörte dem Rateteam bis 1988 an.

Am 19. August 1931 wurde Marianne Elisabeth Koch in München geboren. Ihre Mutter war Pianistin, ihr Vater Kaufmann. Schon mit zehn Jahren spielte das ehrgeizige Mädchen Theater. Nach dem Abitur studierte sie Medizin und übernahm nebenher Statistenrollen beim Film. 1950 bekam sie dann ihre erste größere Rolle in „Der Mann, der zweimal leben wollte.“ Zunächst liefen Schauspielerei und Studium parallel, doch 1955 brach sie das Studium zugunsten ihrer Filmkarriere ab. In über 20 Jahren wirkte Koch in circa 60 nationalen und internationalen Filmen als Darstellerin mit und war auch auf deutschen Fernsehschirmen sehr präsent. Aber 1973, nach der Scheidung ihrer Ehe, beendete Marianne Koch ganz abrupt ihre Karriere. Mit 42 besuchte sie wieder Vorlesungen, schloss ihr Studium ab und eröffnete in München eine Praxis als Internistin. 1997 wurde sie Präsidentin der Deutschen Schmerzliga und schreibt bis heute medizinische Ratgeberbücher.

Nach ihrer Entdeckung für den Film stand Marianne Koch schnell neben zahlreichen Größen der Branche vor der Kamera. 1951 spielte sie neben Maria Schell in „Dr. Holl“, im gleichen Jahr mit Curd Jürgens in „Geheimnis einer Ehe“. In „Der keusche Ehemann“ (1952) war auch Georg Thomalla zu sehen und in „Bruder Martin“ (1954) war es Paul Hörbiger. Neben Gregory Peck agierte sie in „Das unsichtbare Netz“ (1954). Es folgten „Ludwig II.“ (1955) mit O. W. Fischer, „Des Teufels General“ (1955) mit Curd Jürgens und „Vater sein dagegen sehr“ (1957) mit Heinz Rühmann. Später kam „Frau im besten Mannesalter“ (1959) mit Johannes Heesters, „Die Fledermaus“ (1962) mit Peter Alexander, „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) mit Clint Eastwood und „Die Hölle von Manitoba“ (1965) mit Lex Barker. Eine ihrer letzten größeren Rollen hatte Marianne Koch in „Schreie in der Nacht“ (1969) mit Joachim Fuchsberger.

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