Leben & Werk

Maria von Heland arbeitet als Autorin und Regisseurin. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen das Pubertätsdrama „Große Mädchen weinen nicht„, aber auch der international gefeierte Märchenfilm „Die Sterntaler“. Derzeit bereitet sie ihr neues Kinofilm-Projekt „Das Leben ist kein Ponyhof“ vor.

Maria von Heland wurde 1965 in Stockholm in Schweden geboren. Zur Schule ging sie in den USA. Nach ihrem Highschoolabschluss wollte sie zunächst Journalistin werden. Sie studierte am Ryder College in Lawrenceville, New Jersey und schloss das Studium 1987 mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Noch im gleichen Jahr zog sie jedoch nach New York und begann Schauspielunterricht zu nehmen. Von 1990 bis 1995 studierte sie Film am California Institute of the Arts und der School of Film and Video in Los Angeles. 1992 kam sie als Austauschstudentin nach Deutschland und besuchte die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Maria von Heland beendete ihr Studium mit einem Master of Fine Arts. Bereits während des Studiums konnte sie mit Kurzfilmen wie „Die Stärkere“ (1994) auf sich aufmerksam machen. Später folgten der amüsante Elfminüter „Chainsmoker“ (1997) und der mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm „Real Men Eat Meat“ (1998). 1999 führte Maria von Heland Regie beim deutschen TV-Thriller „Recycled!“ mit Peter Lohmeyer. 2002 lieferte die Regisseurin mit dem bewegenden Teenager-Drama „Große Mädchen weinen nicht“ ihr Kinodebüt ab und entdeckte dafür Anna Maria Mühe als Hauptdarstellerin. Maria von Heland ging zurück in ihr Geburtsland Schweden und drehte dort die TV-Serie „Orka! Orka!“ (2004/2005) und das Thriller-Drama „Those Who Whisper“ (2006). Es folgte ihr zweiter Kinofilm „SÖK“ über eine Enddreißigerin auf der (Internet-)Suche nach Mr. Right. Der Film war 2006 für den schwedischen Filmpreis „Guldbagge Award“ nominiert, Lia Boysen durfte die Auszeichnung als beste Nebendarstellerin mit nach Hause nehmen. Später arbeitete die Regisseurin wieder in Deutschland. So entstand 2007 ihr TV-Film „Frühstück mit einer Unbekannten“ mit Julia Jentsch und Jan Josef Liefers. Außerdem schrieb Maria von Heland das Drehbuch für Kai Wessels Biopic „Hilde“ (2009) über die Schauspielerin und Sängerin Hildegard Knef. Mit ihrer modernen Grimm-Adaption „Die Sterntaler“ lieferte Maria von Heland 2011 eine herausragende Märchen-Verfilmung. Für ihre Regieleistung erhielt sie 2012 den Bayerischen Fernsehpreis, ihr Film wurde zudem mit dem „Best of Fest Award“ beim Chicago International Children’s Film Festival 2011 belohnt und erhielt eine Nominierung für den International Emmy Kids Award. 2013 lieferte die Regisseurin mit ihrer Version von „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ein weiteres Highlight unter den Märchen-Verfilmungen ab. Aktuell arbeitet Maria von Heland an den Büchern zu einer Fantasy-Serie nach der erfolgreichen Buchreihe „Die Erben der Nacht“ von Ulrike Schweikert und an ihrem nächsten Kinofilm „Das Leben ist kein Ponyhof“, einer romantischen Komödie mit Heike Makatsch.

Maria von Heland heiratete im Jahr 2000 den bekannten Neonazi-Aussteiger Ingo Hasselbach und hat drei Kinder. Die Regisseurin lebt in Berlin.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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    Im Juni wird in Magdeburg, später in Nordrhein-Westfalen, das Biopic „Hilde“ über die Schauspielerin und Chanson-Sängerin Hildegard Knef gedreht. Heike Makatsch („Schwesterherz“) spielt die Titelrolle, Regie führt Kai Wessel (TV-Film „Die Flucht“). Das Drehbuch von Maria von Heland („Große Mädchen weinen nicht“) basiert auf der 1970 veröffentlichten Autobiografie von Hildegard Knef, „Der geschenkte Gaul“. Der Film...

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