Maria Furtwängler

Schauspielerin
Maria Furtwängler Poster
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Leben & Werk

Maria Furtwängler ist ein echtes Allround-Talent: Die promovierte Ärztin und Charity-Lady gehört nicht erst seit ihrer Rolle der sympathischen Kommissarin Charlotte Lindholm in der “Tatort“-Reihe zu den beliebtesten Fernsehdarstellerinnen in Deutschland.

Maria Furtwängler: Leben und Karriere im Fernsehen

Maria Furtwängler wurde am 13. September 1966 in München als Tochter eines Architekten und der Schauspielerin Kathrin Ackermann geboren, die sie häufig mit zur Arbeit ins Theater nahm. Zwar stand sie bereits mit acht Jahren in dem Drama “Zum Abschied Chrysanthemen“ ihres Onkels Florian vor der Kamera, fühlte sich zunächst aber nicht zur Schauspielerei berufen. Stattdessen studierte Maria Medizin und promovierte 1996 mit einer Arbeit über Schwangerschaften. Trotzdem finanzierte sie zwischen 1987-1993 mit der ARD-Serie “Die glückliche Familie“ ihr Studium.

Parallel zu ihrer Arbeit als Ärztin und war sie in zahlreichen TV-Formaten zu sehen, etwa in der Krankenhausserie „Hallo, Onkel Doc!“ (1996) oder der Krimi-Serie „Der Alte„, Folge „Mörderisches Spiel“ (1997). Danach reiste sie in der sechsteiligen Fernsehserie „Kap der guten Hoffnung“ (1998) nach Afrika und trat in Folgen der erfolgreichen Krimi-Serien „Der Fahnder“ (1999) und „Donna Leon: In Sachen Seniora Brunetti“ (2001) auf.

Maria Furtwängler: „Tatort“-Erfolg und Auszeichnung für „Die Flucht“

Am 7.April 2002 hatte Maria Furtwängler ihren ersten Einsatz als Hauptkommissarin Charlotte Lindholm in “Tatort: Lastrumer Mischung“. Dabei ermittelt sie für das LKA Hannover in der niedersächsischen Provinz, ist geschieden, chaotisch, hat eine Schwäche für Schweine und lebt als Untermieterin bei einem Studienfreund, der sie verkuppeln will. In Folge elf (“Das namenlose Mädchen“, 2007) ist sie schwanger, in der 12. Folge “Erntedank e.V.“ (30.3.2008) geht sie in Mutterschutz.

Während ihrer „Tatort“-Arbeit war sie in so unterschiedlichen TV-Genres zu sehen, wie den Komödien “Dir zu Liebe“ (2000) und “Das Glück ist eine Insel“ (2000) oder Ehedramen wie “Mr. und Mrs. Right“ (2003). 2007 erhielt sie für die “Tatort“-Folgen “Pauline“ und “Das namenlose Mädchen“ sowie den Zweiteiler “Die Flucht“ den Deutschen Fernsehpreis als beste Darstellerin. Für “Die Flucht“, ein historischer Fernsehfilm über die tragischen Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde sie mit dem Publikumspreis “Goldene Henne“ geehrt.

Aktuelle Filme mit Maria Furtwängler

Danach war sie in Filmen, wie der Adaption der bayerischen Legende „Räuber Kneißl“ (2008) und dem Drama „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ (2015) als desillusionierte Charity-Lady zu sehen. Außerdem spielte sie in dem ZDF-Mehrteiler „Schicksalsjahre“ (2011) eine Pianistin, die die Wirren der deutschen Geschichte – von der Nazi-Zeit bis zur DDR – durchlebt.

Maria Furtwängler privat

Maria Furtwängler ist seit 1991 mit dem Verleger Hubert Burda (Burda Medien, “Bunte“, “Focus“) verheiratet, mit dem sie einen Sohn namens Jakob (*1990) und die Tochter Elisabeth (*1992) hat. Weil sie über der TV-Arbeit ihren Arztberuf vernachlässigen musste, gab sie ihn auf.

Über ihre Schauspielarbeit hinaus genießt Maria Furtwängler einen guten Ruf als sozial engagierte Charity-Lady, die sich gegen Krebs, für das Komitee “Ärzte für die Dritte Welt“ und die Stiftung “Bündnis für Kinder gegen Gewalt“ einsetzt und bei Spendenaufrufen gern gesehener TV-Gast ist. Für das Engagement erhielt sie 2003 das Bundesverdienstkreuz und 2007 den Bayerischen Verdienstorden.

 

Maria Furtwängler Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis

  • 2007 Auszeichnung  als Beste Schauspielerin – „Tatort: Pauline“

Bambi

  • 2002 Nominierung für den Publikumspreis – „Tatort“
  • 2007 Auszeichnung für den Publikumspreis – „Die Flucht“
  • 2011 Nominierung für den Publikumspreis – „Schicksalsjahre“

Goldene Kamera

  • 2008 Auszeichnung als beste Fernsehkommissarin – „Tatort“

Filme und Serien

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