Margot Hielscher

Schauspielerin
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Leben & Werk

Den größten Bekanntheitsgrad erreichte Margot Hielscher zweifellos als Sängerin, doch auch auf der Leinwand feierte sie vor allem in den 40er- und 50er-Jahren Erfolge. Zweimal vertrat sie Deutschland beim „Grand Prix d‘ Eurovision de la Chanson“. Sie erreichte 1957 mit „Telefon, Telefon“ den vierten Platz und im Folgejahr immerhin den siebten Platz. Götz Alsmann charakterisierte ihre Stimme als Mischung aus Jazzgesang und Operettensopran. Lieder wie „Der Theodor, der Theodor“ oder „Frauen sind keine Engel“ wurden zu Ohrwürmern.

Margot Hielscher kam am 29. September 1919 in Berlin zur Welt. Sie durchlief eine Ausbildung als Modedesignerin und Kostümbildnerin und kam dadurch schon in den 30er-Jahren mit der Filmwelt in Kontakt. Durch Zufall wurde sie von Theo Mackeben entdeckt. Neben Zarah Leander übernahm sie 1940 ihre erste Filmrolle in „Das Herz einer Königin“. Noch während des Krieges folgten sieben weitere Leinwandauftritte. In den Wiederaufbaujahren feierte Hielscher ihre größten Erfolge. Mit dem Film „Hallo Fräulein“ (1949) erreichte ihre Karriere einen ersten Höhepunkt. Neben zahlreichen Auftritten vor der Kamera forcierte Margot Hielscher nun auch ihre Karriere als Sängerin. In den 60ern kommt das Fernsehen hinzu. Als Gloria in der erfolgreichen TV-Serie „Salto Mortale“ (1969-1972) wurde sie zum Publikumsliebling. In ihrer eigenen Talkshow waren Prominente „Zu Gast bei Margot Hielscher“. Noch in den 80er-Jahren konnte man sie als Schauspielerin vor allem in Fernsehserien bewundern. Sie war mit dem Filmkomponisten Friedrich Meyer verheiratet und lebt heute in der Nähe von München.

Zu den ersten Filmen Hielschers gehörten „Auf Wiedersehen, Franziska“ (1941), „Frauen sind keine Engel“ (1943) an der Seite von Curd Jürgens und „Das Lied der Nachtigall“ mit Theo Lingen. Nach dem Krieg entstanden: „Der Teufel führt Regie“ (1950) mit Paul Hörbiger, „Nachts auf den Straßen“ (1951) und die Thomas-Mann-Verfilmungen „Wälsungenblut“ (1965), „Der Zauberberg“ (1981) von Geißendörfer und „Dr. Faustus“ (1982). Ferner war Margot Hielscher in den TV-Serien „Rivalen der Rennbahn“ und „Der Nelkenkönig“ zu bewundern. Im 2005 entstandenen Dokumentarfilm „filmlegenden.deutsch“ kommt sie neben anderen großen Schauspielern zu Wort.

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