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Leben & Werk

Gegen Ende ihrer Karriere hatte sie als Agatha Christies Hobby-Detektivin Miss Marple besonders in Europa großen Erfolg. In den vier Filmen als Miss Marple – „16 Uhr 50 ab Paddington„, „Der Wachsblumenstrauß„, „Vier Frauen und ein Mord“ und „Mörder Ahoi“ – sowie dem Kurzauftritt mit Dauerpartner Stringer Davies in „Die Morde des Herrn ABC“ – trat sie unnachahmlich selbstsicher, mit zerfurchtem Gesicht Ehrfurcht gebietend, humorvoll, intelligent, als britische Oma cum laude und als sympathische Exzentrikerin auf und machte die Rolle zu der ihren. Selbst ihr wunderbar zielstrebiger Watschelgang fand musikalisch im Leitmotiv der Filme Verstärkung. Margaret Rutherford (1892 – 1972) debütierte nach zehn Jahren Bühnenarbeit 1936 im Film und wurde nach dem Krieg in einer Reihe von Komödien populär, in denen sie mit ihrem großartigem Timing – etwa als alte Jungfer oder als Lehrerin – brillierte; darunter: „Ernst sein ist alles“ (eine Oscar-Wilde-Verfilmung) oder „Junger Mann aus gutem Hause“ an der Seite von Peter Sellers. In der Komödie „Blockade in London“ war sie die enthusiastische Mittelalter-Expertin Professor Hatton-Jones, die den Nachweis führen will, dass der Londoner Stadtteil Pimlico eigentlich zu Frankreich gehört. Richard Lester besetzte sie in seinem Debütfilm „Auch die Kleinen wollen nach oben“ als Monarchin, 1963 erhielt sie den „Oscar“ für die beste weibliche Nebenrolle in „Hotel International“, wo sie ein wegen Nebels auf einem Flughafen zu einem langen Zwischenaufenthalt gezwungener Passagier war. Orson Welles gab ihr 1965 die Rolle der Tavernenbesitzerin Mistress Quigley in seiner „Falstaff“-Version. Und in Chaplins letztem Film „Die Gräfin von Hongkong“ hatte sie einen Kurzauftritt als unzufriedene bettlägerige Kreuzfahrtreisende. 1967 wurde Dame Margaret Rutherford geadelt. Ihre Memoiren erscheinen 1972.

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