Marco Petry

Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Mit 25 Jahren konnte Marco Petry seinen ersten Spielfilm inszenieren. Schule und Freundeskreise, Cliquen und Liebesflimmern sind die Themen, mit denen der Regisseur, Produzent und Drehbuchautor das Lebensgefühl junger Menschen auslotet. Das Abiturienten-Abenteuer „Schule“ (2000) und das Freundestreffen in „Die Klasse von ’99“ (2003) sind tragikomische Geschichten voller treffender Beobachtungen und Situationen, in denen die Teens und Twens in Kummer, Sorgen, Freuden, Hoffnung, Liebesversuchen und Abschiedsschmerzen ernst genommen und so einfühlsam wie unverkrampft porträtiert werden.

Petry wurde 1975 geboren und studierte nach dem Abitur 1994 ab 1996 an der Filmhochschule München Film- und Fernsehregie. Auf den Kurzfilm „1 Portion Fritten“ folgte der Übungsfilm „Poppen“ (1998), der die Fachwelt auf Petry aufmerksam machte. Auf diesem Kurzfilm und der ersten Fassung eines Drehbuchs, das er 1995 während des Zivildienstes geschrieben hatte und auf das Produzentin Uschi Reich aufmerksam wurde, basiert „Schule“, von Bernd Eichinger finanziert und 2000 mit dem Eastman Förderpreis ausgezeichnet. Der Film, der Daniel Brühl, Axel Stein, Mina Tander und Jasmin Schwiers bekannt machte, schildert aus Schülersicht einen Tag und eine Nacht im Leben von zehn Abiturienten und ihren Freunden, die vor Prüfungen und Schulabschluss stehen und zwischen Laufpass, Kiffen, Liebe und Eitelkeiten noch ein Mal eine große Sause am See erleben. Der Erfolg des Films ermöglichte Petry die Gründung seiner Firma Modesto Film, als deren erstes Projekt „Die Klasse von ’99“ die Geschichte einer Kleinstadt-Clique erzählt: Als Felix (Matthias Schweighöfer) nach abgebrochenem Studium in seine Heimatstadt zurückkehrt und die Polizeischule besucht, will er die Sicherheit in der alten Clique wiederfinden. Doch die Freunde gehen eigene Wege, bis ein tragisches Ereignis sie zwingt, sich dem Leben zu stellen.

Als eine Inspirationsquelle bezeichnet Petry George Lucas‘ „American Graffiti“ und Barry Levinsons „Diner“, ansonsten legt er Wert auf Authentizität in der Sprache seiner Protagonisten. Eins seiner Ziele: „Die Balance zwischen Komik und Dramatik halten und in erster Linie mit guter Laune Melancholie erzeugen.“

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