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Berlinale Tag 7: Madonna-Mania, Dreck und Weisheit

Berlinale Tag 7: Madonna-Mania, Dreck und Weisheit

Das bringt der Serienherbst auf Disney+
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 16.08.1958 in Bay City, Michigan  USA
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Musiker, Sprecher, Regisseur, Drehbuchautor

Die Aufregung um die Rolling Stones und Shah Rukh Khan sind Schnee von gestern, heute erreichte die Star-Hysterie auf der Berlinale ihren absoluten Höhepunkt. Bei ihrer Premiere im Zoopalast wurde die Straße gesperrt, unsere Spione zählten sechs Mannschaftswagen und unzählige Polizisten und in die Pressekonferenz zu gelangen, war aufgrund des riesigen Andrangs und der Sicherheitsvorkehrungen ein Abenteuer an sich. Das stellte selbst den Auftakt mit den Stones in den Schatten. Die Queen of Pop zeigte in der Reihe Panorama ihr erstes Regiewerk „Filth and Wisdom“ über drei junge Leute, die versuchen, sich durchzuschlagen. Sie spielt zwar nicht mit, steuert aber einige Songs bei: „Ich habe moderne Musik von Leuten verwendet, die ich kenne, gerne mag und mir nicht eine Menge Geld dafür abnehmen. Britney Spears war sehr großzügig und natürlich schreibe ich mir selbst keine Rechnung!“ Hauptakteur und Sänger der Gypsy Punkband Gogol Bordello, Eugene Hütz, verzog bei der bloßen Erwähnung von Britney schmerzhaft das Gesicht. Er habe, so die 49-jährige Jungregisseurin, auch großen Einfluss auf die Filmmusik gehabt, weil er ihr sehr viel Musik vorgespielt hätte. Aus dem geplanten Kurzfilm sei ein Spielfilm geworden, weil sie sich in die Charaktere verliebt hätte. Außerdem sei sie sehr glücklich, dass sie Hütz für die Rolle gewinnen konnte. „Ich habe ihn verfolgt!“, lachte sie. Vieles an diesem Film hätte sie selbst erlebt. Sie erinnere sich an den Kampf, nach oben zu kommen, als ob es gestern gewesen wäre und das habe sie im Film verarbeitet. Überhaupt ist Mrs. Ritchie um blumige Sprüche, wie „Weisheit und Schmutz liegen gar nicht so weit auseinander.“, oder: „Meinungen sind wie Arschlöcher.“, nicht verlegen. Trotzdem muss man ihr zugestehen: Sie hält die Zügel in der Hand, und das äußerst charmant und bestimmt. „Immer nur eine Frage auf einmal, sonst kann ich mir das nicht merken!“, flirtet sie. Auf die Bitte, ob sie diesen Sommer ein Konzert in Montenegro geben könne, sagte sie nur: „Klar warum nicht. Gibt es dort ein Starbucks? Wenn nicht, wäre es gut, wenn ihr das bis dann hinbekommt.“ Erwartungsgemäß wurden kaum Fragen an ihre Schauspieler gestellt, aber Madonna machte das, was sie kann: Sie lieferte eine gute Show.